37. ADAC Rallye Köln-Ahrweiler startete
„Vier Ringe für ein Halleluja“
Anton Werner und Gabriele Fischer holten den ersten Gesamtsieg für Audi
Kreis AW/Mayschoß. Vier Ringe für ein Halleluja: Anton Werner und Gabriele Fischer gewannen am Wochenende im Audi Quattro die 37. ADAC Rallye Köln-Ahrweiler. Nach 13 Wertungsprüfungen hatte das Duo gut zweieinhalb Minuten Vorsprung auf Dominik an der Heiden/Gerd Ottenburger im Porsche 911 RSR. Mit nur 3,2 Sekunden Rückstand folgten Rainer Hermann/Gabriel Hüweler (Opel Ascona 400). Für das Audi-Team war es beim sechsten Start der erste Gesamtsieg.
Alt und neu unter einen Hut zu bringen, das ist das aktuelle Konzept der „Köln-Ahrweiler“ - das heißt klassische Youngtimer in einer Motorsportveranstaltung, die Spaß macht, aber auch aktuelle Umwelt- und Sicherheitsbedingungen berücksichtigt. Vielleicht ist es aber gerade die Konzeption um die traditionsreichen „Youngtimer”-Fahrzeuge, die diesen Erfolg möglich macht.
Tradition und Moderne vereinigen sich in gelungener Weise zu einem motorsportlichen Leckerbissen in der romantischen Umgebung des Ahrtales.
Unter der Federführung der Scuderia Augustusburg Brühl im BTV und ADAC waren in diesem Jahre wieder 20 ADAC-Ortsclubs angetreten, um den in jedem Jahr mehr werdenden Zuschauern diesmal sogar rund 80 Teams mit ihren „Youngtimer”-Schätzchen zu präsentieren. Die dreitägige Veranstaltung fordert nicht nur Organisationstalent und großes ehrenamtliches Engagement aller Beteiligten, sie gibt dem motorsportlich Interessierten mehr Zeit als nur einen Augenblick, Motorsport hautnah und nicht nur in der Distanz einer abgesperrten Rennstrecke zu erleben.
Bei der Siegerehrung im Keller des Mayschoßer Winzervereins gab es aber nicht nur die Ehrung für die Gesamtsieger, sondern auch zahllose Pokale für die Erstplatzierten in den verschiedenen Wertungsklassen.
