Erdverkabelung ersetzt bestehende Freileitungen
Westnetz modernisiert Stromnetz in Lind, Plittersdorf und Hürnig mit Erdverkabelung
aus Saffig
Lind/Plittersdorf. Nachdem Westnetz bereits die Modernisierung der Stromnetze im Bereich Lind, Obliers, Plittersdorf und Burgsahr angekündigt hatte, setzt das Unternehmen nun einen weiteren wichtigen Baustein zur Stärkung der regionalen Energieinfrastruktur um. Mit einer neuen Mittelspannungsverbindung zwischen dem Wochenendgebiet Auf Schwanert in Lind und Plittersdorf sowie umfangreichen Verkabelungsmaßnahmen in Plittersdorf und Hürnig investiert Westnetz weiter in die Versorgungssicherheit vor Ort.
Im Zuge der Maßnahme verlegt das Unternehmen rund 2.200 Meter Mittelspannungskabel zwischen Lind und Plittersdorf. Gleichzeitig nutzt Westnetz die Tiefbauarbeiten, um die Niederspannungsnetze in Plittersdorf und Hürnig umfassend zu modernisieren. Hierzu werden rund 2.900 Meter Niederspannungskabel verlegt und etwa 55 Hausanschlüsse an das neue Kabelnetz angebunden. Westnetz hat die Eigentümerinnen und Eigentümer der betroffenen Gebäude, die einen neuen Kabelanschluss erhalten, bereits angeschrieben und über die geplanten Arbeiten informiert.
„Mit der Bündelung der Maßnahmen nutzen wir vorhandene Synergien und können die Stromnetze in mehreren Ortslagen gleichzeitig fit für die Anforderungen der Energiewende machen“, erläutert der zuständige Netzplaner von Westnetz. „Die neue Infrastruktur erhöht die Versorgungssicherheit, verbessert die Netzqualität und schafft zusätzliche Kapazitäten für zukünftige Entwicklungen.“
Darüber hinaus ersetzt Westnetz drei ältere Ortsnetzstationen durch eine digitale Ortsnetzstation. Die digitale Station wird von Hürnig nach Plittersdorf verlagert, da Hürnig künftig über das modernisierte Niederspannungsnetz versorgt wird. Am Standort Plittersdorf kann die digitale Ortsnetzstation ihre Vorteile für die intelligente Netzüberwachung und Netzsteuerung optimal entfalten und einen noch größeren Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten.
Gleichzeitig können nach Abschluss der Arbeiten mehr als 4.000 Meter Freileitungen außer Betrieb genommen werden. Die Erdverkabelung macht das Stromnetz weniger anfällig für Witterungseinflüsse und erhöht die Zuverlässigkeit der Stromversorgung.
Die Tiefbauarbeiten beginnen Anfang Oktober 2026 und werden voraussichtlich bis Ende März 2027 andauern. Mit der Durchführung der Arbeiten wurde die Firma „AM Hoffmann Tiefbau und Erdarbeiten“ beauftragt. Während der Bauzeit kann es in einzelnen Bereichen zu vorübergehenden Einschränkungen kommen. Westnetz bittet Anwohnerinnen und Anwohner hierfür um Verständnis.
Pressemitteilung Westnetz