Allgemeine Berichte | 17.08.2026, 13:14 Uhr

Wie sieht die Mobilität von morgen aus?

Zukunftsregion Ahr sammelt wertvolle Impulse zum autonomen Fahren für den Kreis Ahrweiler

Personen auf dem Foto v.l.n.r.: Johannes Kuhl (Bürgermeister Verbandsgemeinde Arzfeld), Thomas Hoor (Kreisverwaltung Eifelkreis Bitburg-Prüm), Michael Ludwig (Erster Kreisbeigeordneter des Eifelkreises Bitburg-Prüm), Guido Mombauer (Vorstandsvorsitzender Zukunftsregion Ahr e.V.), David Bongart (Geschäftsführer Zukunftsregion Ahr e.V.)
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie kann Mobilität im ländlichen Raum auch künftig zuverlässig funktionieren?

Mit dieser Frage beschäftigt sich die Zukunftsregion Ahr e.V. im Rahmen ihres Arbeitskreises „Innovation und Zukunftsfähigkeit“.

Um neue Lösungsansätze kennenzulernen, informierten sich Vertreter des Vereins jetzt vor Ort in der Verbandsgemeinde Arzfeld über den praktischen Einsatz autonom fahrender Fahrzeuge.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld Johannes Kuhl sowie dem Ersten Kreisbeigeordneten des Eifelkreises Bitburg-Prüm, Michael Ludwig, tauschten sich der Vorstandsvorsitzende Guido Mombauer und Geschäftsführer David Bongart über die bisherigen Erfahrungen mit zwei autonom fahrenden Tesla-Prototypen aus. Die Fahrzeuge ergänzen dort das bestehende Mobilitätsangebot aus Rufbus und ehrenamtlichem Bürgerbus.

Im Rahmen einer Probefahrt konnten sich die Vertreter der Zukunftsregion selbst ein Bild von der Technologie machen. Obwohl aus rechtlichen Gründen derzeit noch ein Sicherheitsfahrer an Bord ist, absolvierte das Fahrzeug die Fahrt über die anspruchsvollen Straßen der Eifel selbstständig und ohne Eingreifen.

Gerade für ländliche Regionen bietet autonomes Fahren große Chancen. Autonome Shuttle-Systeme können den öffentlichen Nahverkehr dort ergänzen, wo klassische Busverbindungen an ihre Grenzen stoßen. Sie verbessern die Erreichbarkeit kleinerer Orte und stärken die Anbindung an wichtige Verkehrsknotenpunkte. Gleichzeitig helfen sie dabei, den Fachkräftemangel im Fahrdienstbereich abzufedern.

„Es ist eine große Chance, dass wir diese Technologie direkt in einer benachbarten Region erleben konnten. Die Erfahrungen aus Arzfeld zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial autonome Mobilitätslösungen künftig auch für ländliche Räume wie den Kreis Ahrweiler bieten können“, erklärt David Bongart.

Auch Vorstandsvorsitzender Guido Mombauer sieht in der Exkursion wichtige Impulse für die zukünftige Arbeit des Vereins:

„Mobilität wird mit Blick auf den demografischen Wandel eine der zentralen Zukunftsaufgaben unserer Region sein. Unser Ziel ist es, innovative Entwicklungen frühzeitig kennenzulernen, ihre Chancen zu bewerten und den Dialog zwischen Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft aktiv zu fördern.“

Die Exkursion ist Teil der Aktivitäten des Arbeitskreises „Innovation und Zukunftsfähigkeit“ der Zukunftsregion Ahr e.V. Dieser beschäftigt sich mit Zukunftsthemen wie Mobilität, Energie, Digitalisierung und Nachhaltigkeit und entwickelt gemeinsam mit regionalen Partnern neue Impulse für den Landkreis Ahrweiler.

Über den Zukunftsregion Ahr e. V.:

Der Verein Zukunftsregion Ahr e. V. setzt sich für die nachhaltige Entwicklung des Landkreises Ahrweiler ein. Im Fokus stehen innovative Energielösungen, Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und eine resiliente Infrastruktur. Durch den Austausch mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft werden zukunftsweisende Projekte initiiert und begleitet, um die Region nachhaltig zu stärken und als Modellregion für innovative Energieversorgung zu etablieren.

Pressemitteilung Zukunftsregion Ahr e.V.

Personen auf dem Foto v.l.n.r.: Johannes Kuhl (Bürgermeister Verbandsgemeinde Arzfeld), Thomas Hoor (Kreisverwaltung Eifelkreis Bitburg-Prüm), Michael Ludwig (Erster Kreisbeigeordneter des Eifelkreises Bitburg-Prüm), Guido Mombauer (Vorstandsvorsitzender Zukunftsregion Ahr e.V.), David Bongart (Geschäftsführer Zukunftsregion Ahr e.V.) Foto: Zukunftsregion Ahr e.V.

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