Krone wurde zur Festeröffnung an den Stromberger Kirmesbaum gehangen
1000 Eier in drei Tagen aufgereiht
Stromberg. „Bei der Eierkrone werden wir immer schneller und besser, wir brauchten jetzt nur noch drei Tage“, erklärte Jaqueline Wagner, Schriftführerin des am 1. Januar 2013 gegründeten Vereins Kirmesgesellschaft Stromberg. Aus etwa 1000 Eiern hatten die Vereinsmitglieder eine Kirmeskrone gebaut, die von Feuerwehrleuten am Kirmesbaum auf dem Rummelplatz, hier gab es mehrere Buden und ein Fahrgeschäft, aufgehängt wurde.
Diese zweite Kirmes, die der Verein organisiert hatte, startete furios mit etwa 700 Besuchern beim Auftritt der Megaband im Festzelt. Kein Wunder, denn das im Jahr 1999 in Höhr-Grenzhausen gegründete Musikprojekt entwickelte sich in den Jahren zu einer der besten und erfolgreichsten Coverband, die in ganz Deutschland unterwegs sind. So boten die Megaband-Musiker auch in Stromberg einen Party-Mix für die „Generation Ü25“, bestehend aus Pop-Hits der achtziger und neunziger Jahre, Discokrachern mit Niveau, aktuellen Floorfillern sowie Musik von Rock- und Pop-Legenden.
Tradition hat in Stromberg auch die Kirmeseröffnung, die mit einem Festzug durch das Dorf beginnt. Kinder aus Kita und Grundschule führten den Umzug mit ihren bunt geschmückten Fahrrädern an, gefolgt von Mitgliedern der Stromer Möhnen, Stromer Allerlei, Bendorfer Narrenzunft, Gemeinschaft Stromberger Karneval, Musikverein Stromberg, Kirmesgesellschaft mit der Eierkrone und im offenen Cabrio das Kirmespaar Janina Hofschulz und Max Weiler. Beide sind im Vereinsleben aktiv, die 18-jährige Janina tanzt bei der Garde Grün-Weiß und spielt Querflöte im Musikverein Stromberg. Der 22-jährige Max kommt aus Bendorf, ist aktiv bei der Narrenzunft und spielt in Weitersburg Fußball.
Als auf dem Rummelplatz die Eierkrone am Kirmesbaum hing, stimmte der Musikverein den Walzer „Schön ist die Jugend“ an, zu dem das Kirmespaar tanzte und somit das Fest offiziell eröffnete. Das reichte beiden aber nicht, sie tanzten erneut, aber diesmal nicht traditionell, sondern modern zu aktueller Popmusik. Auch KG-Mitglieder schlossen sich diesem Tanz an.
Rockig und poppig ging es danach auch im Festzelt zu, als DJ Ramon die passende Musik zur XXL-Kirmesparty spielte. Highlight war dann bei Dunkelheit ein großes Feuerwerk, das hoch über dem Bendorfer Stadtteil einfach nur begeisterte.
Einen Tag später begann nach dem Gottesdienst in der Kirche St. Anna der Frühschoppen, der sich nachmittags mit Kuchenbuffet, Kaffee und Kinderschminken zu einem Familientag entwickelte, denn es spielte auch noch der Musikverein Stromberg.
Der letzte Kirmestag startete mit Frühschoppen und Eierbacken und mündete nachmittags schließlich in einen gemütlichen Abschluss, bei dem die Kirmesgesellschaft den Preis fürs Feierabend-Bier auf einen Euro gesenkt hatte.