Politik | 08.01.2016

RWE Power AG

AKW Mülheim-Kärlich: Zimmermann Recycling tritt vom Kaufvertrag zurück

Mülheim-Kärlich. Im August 2013 hat RWE Power 29 Hektar des insgesamt 35 Hektar großen Anlagengeländes in Mülheim-Kärlich an die „Zimmermann Recycling & Transporte GmbH“ aus Lahnstein verkauft. Die Firma ist jetzt von diesem Kaufvertrag zurückgetreten. Seit Oktober 2015 sind alle vom Verkauf betroffenen Geländeteile aus dem Geltungsbereich des Atomgesetzes entlassen – damit hat RWE Power die Voraussetzung geschaffen, dass die Firma Zimmermann das Gelände hätte übernehmen können.

„Diese Entwicklung hat uns überrascht“, erklärt Thomas Volmar, Leiter der Anlage Mülheim-Kärlich. „Wir sind fest davon ausgegangen, dass beide Parteien den Vertrag umsetzen wollen, und wir haben unsere Verpflichtungen alle erfüllt. Wir werden jetzt überlegen, wie wir auf diese veränderte Situation reagieren werden, um etwa auch den Rückbau des Kühlturms sicherzustellen.“ Nach elf Jahren Rückbau sind die Arbeiten in Mülheim-Kärlich so weit fortgeschritten, dass RWE Power für die noch anstehenden Rückbauarbeiten eine Fläche von nur noch etwa sechs Hektar benötigt. Diese Restfläche, die weiterhin unter atomrechtlicher Aufsicht steht, umfasst das Reaktorgebäude mit Anbauten, kleineren Nebengebäude sowie das Verwaltungs- und das Eingangsgebäude.

Pressemitteilung der

RWE Power AG

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