Im Kreishaus beginnt die zweite Phase der Sanierung
Arbeiten verlaufen nach Plan
Bereich der Sitzungssäle wird umgebaut und energiesparend gestaltet
Kreis MYK. Das Kreishaus wird derzeit am Friedrich-Ebert-Ring eingerüstet, denn in der Verwaltung hat der zweite Bauabschnitt der umfassenden Sanierung begonnen: Schwerpunkt ist die Instandsetzung sowie die Neugestaltung des zentralen Sitzungsbereichs im Kreishaus. Das 1980 gebaute Haus entspricht längst nicht mehr den heutigen energetischen Ansprüchen. „Die Sanierung war überfällig“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. In den vergangenen zwei Jahren, im ersten Bauabschnitt, mussten die Mitarbeiter im wahrsten Sinne des Wortes rotieren, um im laufenden Betrieb nach und nach die Büros in den sechs Etagen erneuern zu können. Im ganzen Haus wurden die Fenster neu verglast, die Heizung erneuert und in die Dämmung von Teilbereichen des Hauses investiert. 2,6 Millionen Euro wurden bereits verbaut. „Das klingt nach viel, ist aber für ein Gebäude dieser Größe und dieses Alters noch überschaubar“, so der Landrat. Denn unter der Tuffverkleidung gab es eine recht ordentliche Dämmung. Auch die Fenster mussten nicht komplett ausgetauscht, sondern nur neu verglast werden. Nun kommt der Bereich der Sitzungssäle an die Reihe, der nicht nur veraltet, sondern auch undicht ist und erhebliche bauliche und energetische Defizite hat. Inklusive des Brandschutzes und weiteren Arbeiten sind rund zwei Millionen Euro veranschlagt. Die Dachoberlichter im Sitzungsbereich werden geschlossen, dafür werden in der Fassade große Fenster eingebaut. Energie wird künftig mittels Wärmepumpentechnologie bereitgestellt, die Lüftungsanlagen arbeiten personenabhängig mit Wärmerückgewinnung. „Mit diesen Maßnahmen erreichen wir eine sehr gute Energieeffizienz“ so der Landrat, der davon ausgeht, dass bis Jahresende „alles durch“ ist. Mit dem bisherigen Verlauf der Arbeiten ist Saftig sehr zufrieden: „Wir sind im Zeit- und Kostenplan, die Sanierung kostet deutlich weniger als bei den ersten Schätzungen gedacht. Und als Nebeneffekt wird das Kreishaus drinnen auch optisch deutlich ansprechender.“ Pressemitteilung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
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