Hausfrauen-Bund-Bendorf berichten
Auf Urlaubstour zur Drei-Flüße-Stadt-Passau
Bendorf. Am frühen Montagmorgen fuhren Mitglieder und Gäste mit großer Erwartung nach Passau. Nach Ankunft am Nachmittag konnten die Zimmer im Hotel Weisser Hase bezogen werden.
Ein großes Lob an die Helfer der Jahrhundertflut. So schnell, wie das Hochwasser hereingebrochen ist, so rasch konnten die Aufräumarbeiten fast vollständig abgeschlossen werden. Einzigartig ist die Passauer Altstadtkulisse, die im 17. Jahrhundert italienische Meisterhände nach einem Stadtbrand geschaffen haben. Sie wird vom dreikuppeligen St. Stephansdom überragt. Der nächste Morgen holte Frau Hertel, die Reiseleitung, alle Beteiligten zu einem Rundgang vom Hotel ab. Sie zeigte die Sehenswürdigkeiten Ihrer Stadt Passau. Malerische Plätze, verwinkelte Gassen und romantische Uferpromenaden laden ein zum Verweilen. Am Dreiflüsse-Eck sieht man den Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz. Über den Flüssen thronen im Norden die Burg Veste-Oberhaus und im Süden die Walfahrtskirche Maria-Hilf. Vorbei ging es an Kirchen, Residenz, Rathaus und Museen und zum Schluss gingen sie zum St. Stephansdom. Dort erlebten die Besucher ein Konzert auf der größten Domorgel der Welt, es ist ein unvergleichliches Höhrererlebnis. Eine Bayerntour war am Mittwoch angesagt, Richnach war der erste Stopp zur schönen Barockkirche, (Dom des bayrischen Waldes) genannt. Weiterfahrt über den Arber zum „Glasdorf Weinfurtner“ in Arnbruck. Dort konnte man beim Glasbläser zuschauen oder in den schönen Erlebnisgärten mit Bauerngarten, Skulpturengarten und Streichelzoo flanieren. Zurück besuchten sie noch Bodenmais, wo der eine oder andere zum Kaffee oder noch zum Shoppen in die Glashütten ging.
Donnerstag fuhr der Hausfrauen-Bund in die schöne Stadt Regensburg, dort holten sie zwei Gästeführer ab, diese schlenderten mit ihnen durch die engen Gassen und die weiten Plätze. Der Rundgang führte über die steinerne Brücke, zur Porta Praetonia, zum Dom, das alte Rathaus, zu Patrizierhäusern und Geschlechtertürmen und vieles mehr.
Linz, die Landeshauptstadt Oberösterreich, stand am Freitag auf dem Programm. Dort hatten die Mitglieder und Gäste eine Spezialtour mit dem City-Express gebucht. Diese führte durch die Altstadt mit Ihren Sehenswürdigkeiten, an Theater, Kirchen und an der Promenade zum neuen Dom, wo sie eine Domführung erwartete. Nach der Cityfahrt hatte man noch genügend Freizeit bis zur Heimfahrt ins Hotel.
Samstagmorgen fuhren die Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein mit dem Schiff nach Engelhardszell. Dort besuchten sie das einzige Trappistenkloster Österreichs, es wurde 1293 gegründet und hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Die Stiftskirche mit ihrem 76m hohen Türmen ist eine der stilistisch reinsten Rokoko-Kirchen-Österreichs. Nach der Besichtigung ging es weiter in die Barockstadt Schärding/Österreich im Innviertel. Wie schön wäre es, wenn Häuser reden könnten.
Man könnte beispielsweise stundenlang am oberen Stadtplatz von Schärding stehen, seinen farbenfrohen Bürgerhäusern und ihre Geschichten lauschen. Allen dortigen Häusern ist eines gemeinsam: Ihre Erbauer waren überaus wohlhabend. In Ihren Taschen klimperte schwer der Silberling. Deshalb der Name „Silberzeile“ wie die Nord-Ost-Seite des oberen Stadtplatzes heißt. Sonntagmorgen nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen. Bei schönem Wetter fuhr die Gruppe in Richtung Nürnberg, die zweitgrößte Stadt Bayerns. Hier befinden sich die ältesten Bauten, die schönsten Brunnen, die Frauenkirche und auch Deutschlands älteste Buchhandlung.