AfA Bendorf besucht Gewerbepark
„Bebauung liegt bei 70 Prozent“
Bendorf. Die AfA Bendorf - SPD Arbeitsgemeinschaft Stadtverband Bendorf - hatte zur Besichtigung des Thyssen-Gewerbeparks eingeladen. Heinz Scherer hatte dankenswerterweise auch diese Führung übernommen, er informierte in seiner unnachahmlichen Art und fand das ungeteilte Interesse der Teilnehmer. Im Mittelpunkt stand die Gewerbeansiedlung nach Schließung der Concordiahütte. Die Führung begann an der 1997 erbauten Brücke über den Saynbach, führte über die Dieter-Trennheuser-Straße, August-Thyssen-Straße und die Straße Am Hengelbach. Die Teilnehmer erfuhren, dass die Gewerbefläche circa 20 Hektar umfasst und dass ein fünf Meter hoher Schallschutzwall die Gewerbefläche vom Wohngebiet trennt. Inzwischen sind etwa 70 Prozent der Gewerbefläche bebaut. Auf der bebauten Gewerbefläche haben sich etwa 20 Betriebe angesiedelt, die um die 200 Arbeitnehmer beschäftigen. Weiter ging die Führung zur ehemaligen Sandhalde gegenüber dem Naturschutzgebiet Hüttenweiher. Die ehemalige Sandhalde, die etwa 50.000 qm umfasst, wurde von der NABU angekauft und eingezäunt. Bäume, Sträucher, Gräser und seltene Pflanzen sind dort zu finden. Artgerecht werden drei Ziegen und zwei Esel mit Stallung gehalten zum Beweiden der Fläche. Im Namen der Teilnehmer bedankte sich AfA-Vorsitzender Karl Heinz Ramscheid herzlich bei Heinz Scherer für interessante Führung und überreichte als Danke ein Buch zur Geschichte der Sozialen Demokratie, herausgegeben von der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Pressemitteilung
der AfA Bendorf