AGARP-Vorsitzender Aleksandar Ceh im Amt bestätigt
„Begonnene Handlungsfelder vertiefen“
Neuwahlen des AGARP-Vorstands in Bendorf
Bendorf. Kürzlich fand die öffentliche Mitgliederversammlung der „Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration in Rheinland-Pfalz (AGARP)“ statt. Die AGARP ist der Landesverband der kommunalen Beiräte für Migration und Integration (BMI). Momentan gibt es 49 gewählte und berufene Beiräte in 14 Landkreisen und 35 Städten und Gemeinden. Tagungsort der Mitgliederversammlung war die Stadt Bendorf; der Bürgermeister Michael Kessler (CDU) begrüßte die Mitglieder und appellierte an alle, sich gemeinsam für integrationspolitische Themen - wie Flüchtlingspolitik - verstärkt zu engagieren. Hauptpunkt der Versammlung waren die Neuwahlen zum AGARP-Vorstand. Der Vorstand vertritt für zweieinhalb Jahre die Interessen der kommunalen Räte auf Landesebene und arbeitet mit integrationspolitischen Landesgremien, den Fraktionen und anderen Kooperationspartner_innen (zum Beispiel Landesintegrationsbeirat, AK Asyl, Initiativausschuss für Migrationspolitik) zusammen. Aleksandar Ceh (BMI Alzey) wurde als Vorsitzender erneut gewählt und im Amt bestätigt. Er bedankte sich für das Vertrauen und erläuterte seine Motivation: „Nun kann ich bereits begonnene Handlungsfelder weiter vertiefen und meine bisherige Arbeit fortsetzen. Unsere Beiräte müssen in Themen wie Flucht und Asyl gestärkt werden, und ich habe immer noch das kommunale Wahlrecht für alle auf der Agenda.“ Als stellvertretende Vorsitzende wurden Zeynep Begen (BMI Landkreis Mayen-Koblenz) und Burkhard Kunz (BMI Landkreis Bad Kreuznach) gewählt. Den Vorstand vervollständigen sechs Beisitzer_innen: Jean-Pierre Biehl (BMI Landkreis Kaiserslautern), Tahir Doðan (BMI Landkreis Bernkastel-Wittlich), Liborio Labiata (BMI Landkreis Mainz-Bingen), Klaus Messer (BMI Landkreis und Stadt Bad Kreuznach), Natalia Reimer-Gutsch (BMI Landkreis Mayen-Koblenz) und Elife Zevrek (BMI Simmern). Der neu gewählte Vorstand möchte mit Arbeitsschwerpunkten wie Verbesserung der Anerkennungs- und Willkommenskultur, Jugend-, Frauen- und Seniorenarbeit oder Beschleunigung von Asylverfahren die Landespolitik unterstützen und stärken. Dafür sind Treffen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Integrationsministerin Irene Alt und den Landtagsfraktionsspitzen vorgesehen. Die stellvertretende Vorsitzende Zeynep Begen äußerte den Wunsch: „Wir müssen dafür sorgen, dass die AGARP eine respektierte und wertvolle Ansprechpartnerin und Ratgeberin auf landesweiter Ebene bleibt.“ Und Burkhard Kunz, stellvertretender Vorsitzender, ergänzte: „Daher müssen die ehrenamtliche Arbeit und das politische Engagement von Menschen in der Migrationsgesellschaft anerkannt und gestärkt werden.“ Die Geschäftsführerin der AGARP, Nurhayat Canpolat, zeigte sich über das Ergebnis der Vorstandswahlen erfreut: „Die Vielfalt und unterschiedlichen Kompetenzen unserer Mitglieder spiegeln sich im neuen Vorstand wieder. Ich bin sicher, dass eine gute Zusammenarbeit für die kommenden Jahre gewährleistet ist.“
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