Lokalsport | 01.10.2013

Rheinlandliga

Bendorf zittert sich zum Sieg!

SV Urmitz -TS Bendorf 30:31 (13:16)

Trainer Mario Kos war mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden.  Roger Dreidoppel

Das war eine schwere Geburt. In einem für die Fans nervenaufreibendem Spiel rettete sich die Turnerschaft denkbar knapp über die Ziellinie. Einzige positive Nachricht dabei ist die Tatsache, dass Bendorf mit nun 4:2 Punkten Anschluss an die Tabellenspitze hält. Dabei sah es zunächst nach einer eindeutigen Angelegenheit aus. Bendorf führte von der ersten Minute an und konnte sich auch schnell einige Tore absetzen. Urmitz lies sich jedoch nicht abschütteln und kämpfte sich stets wieder heran. Immer wenn die Turnerschaft deutlicher führte, wie in der ersten Halbzeit beim 8:12 und 10:15, waren es überhastet abgeschlossene Angriffe und unnötige technische Fehler, die den Gegner im Spiel hielten. Auch im zweiten Spielabschnitt, als die Turnerschaft beim 22:27 das Spiel sicher im Griff hatte, agierten die Männer von Trainer Mario Kos übernervös und ließen sich durch eine doppelte Manndeckung gegen René Engler und Stefan Brinkmann total aus dem Konzept bringen. In dieser Situation war es der Nachwuchsspieler Felix Kersten, der die Nerven behielt und in Angriff und Abwehr eine überzeugende Leistung bot. Zum Schluss, alles in allem, ein glücklicher Zittersieg von einer Bendorfer Mannschaft die an diesem Abend deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück blieb. In der nächsten Woche hat die Turnerschaft spielfrei. Somit hat das Trainerteam etwas länger Zeit um die Jungs wieder in die Spur zu bringen. Am 12. Oktober trifft Bendorf dann in eigener Halle auf den Mitfavoriten und Oberligaabsteiger TV Bitburg der sich mit 6:2 Punkten bereits in der Tabellenspitze festgesetzt hat. Spielverlauf gegen Urmitz: 0:1, 3:5, 6:7, 9:12, 10:15, 12:15, 13:16, 16:19, 19:24, 21:26, 25:27, 28:30, 30:31. Für Bendorf spielten: Alexander Klapthor und Alexander Winkel im Tor, Stefan Brinkmann 1, Constantin Becher, Andreas Dahmen 6, Juri Flaming, Philipp Majewski 2, Lucas Litzmann 2, Niklas Hoffmann, Felix Kersten 6, Alexander Vidojevic, René Engler 12, Fabian Gerlach und Dustin Keip 2.

Trainer Mario Kos war mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden. Foto: Roger Dreidoppel

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