Strukturverbesserung am Brexbach
Brexbachtal noch attraktiver
Bendorf. Das Brexbachtal ist weit über die Region hinaus durch das Pfadfinderlager bekannt geworden. Mitten in der Natur, frei von Handyempfang, kommen jährlich tausende von Jugendlichen um unvergessliche Ferien zu erleben. „Dieses Erlebnis wird nun noch ein Stück naturnäher“, freut sich Stephan Brog, Vorsitzender des Fördererwerks des Pfadfinderzeltplatzes.
Die Arbeiten zur Renaturierung des Brexbaches sind schon weit fortgeschritten. Hiervon konnte sich nun der Bürgermeister der Stadt Bendorf Michael Kessler gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Josef Dötsch informieren. „Wir gehen davon aus, dass sich die Fließgeschwindigkeit des Wassers reduziert.
Für den Fischbestand erhoffen wir durch die Maßnahme zusätzliche positive Entwicklungsmöglichkeiten“, erläutert Johannes Biwer, Revierförster der Stadt Bendorf.
„Die Maßnahme im Brexbachtal ist ein Gewinn für die Natur mit Flora und Fauna und steigert die Attraktivität für die Gäste des Pfadfinderlagers“, zeigt sich Josef Dötsch beeindruckt. „Mit der Strukturverbesserung am Brexbach wird auch unser dauerhaftes Bemühen unterstützt, das Tal insgesamt für die erholungssuchenden Wanderer- und Sonntagsspaziergänger zum Beispiel durch gezielte Baum- und Waldpflege attraktiv zu erhalten“, ergänzte Bürgermeister Michael Kessler.
Die Renaturierung erfolgt auf einer Länge von circa 1,3 Kilometern.
Die bislang vorhandene Betonmauer wurde größtenteils entfernt und die Uferböschung abgeflacht, womit eine Land-Wasser-Beziehung hergestellt wurde. Die so neu modellierte Oberfläche soll nun noch in diesem Jahr begrünt werden. Spannend bleibt die Frage, wie sich die einzelnen Uferzonen bei Hochwasser verändern. Die Maßnahme wird vom Kreis und vom Land finanziert.
Pressemitteilung
Josef Dötsch, MdL