Politik | 24.01.2013, 09:49 Uhr

CDU-Stadtverband wandert im Winterwald

Erfreulich viele Teilnehmer - Erwärmende Stärkung im frostigen Brexbachtal

Die Teilnehmer der Wanderung des CDU-Stadtverbandes Bendorf stärkten sich bei einer Rast mit Glühwein und Schmalzbroten. privat

Bendorf. Winterwanderung ab Bahnhof Nauort - mancher wusste gar nicht, dass es ihn gibt. Sehen kann man etwas von ihm zumindest heute ohnehin nicht mehr, aber dass er durchaus mal eine Bedeutung hatte, erläuterte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Bernhard Wiemer sehr anschaulich. Die über zwanzig Teilnehmer an der Wanderung 2013 der Bendorfer Christdemokraten lernten auf ihrem Weg bis nach Grenzau also nicht nur die reizvolle winterliche Natur kennen, sondern konnten auch noch einiges über Neue über die Heimatkunde erfahren.

Kalt war es, aber zugleich überwiegend sonnig und so zum Wandern nahezu ideal. Vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern lagen gute sieben Kilometer, die sich auf dem teils gefrorenen Boden aber gut laufen ließen. Begleitet von Brexbach und den Gleisen der Bahnlinie mit ihren eindrucksvollen Viadukten, kam die Gruppe über weitgehend ebenes Gelände mit nur ein paar mäßigen Steigungen zügig voran. Bewundert wurden die Leistungen der Mitglieder des Fördervereins Brexbachtalbahn, die die total verwilderte Strecke in mühevoller Kleinarbeit zwar wieder befahrbar gemacht haben, aber sie zwischen Grenzau und Neuwied leider noch nicht befahren dürfen. Einhellige Meinung der Wanderer: hoffentlich werden die Bemühungen möglichst bald belohnt. Wie es eigentlich gar nicht anders zu erwarten war, hatte der Organisator der Tour, Werner Dietz, auf halber Strecke wieder einmal für eine handfeste Überraschung gesorgt. Unmittelbar hinter einer Wegbiegung knisterte plötzlich ein warmes Lagerfeuer, über dem Rolf Barthel einen stattlichen Topf Glühwein angerührt hatte. Dazu gab es deftiges Brot mit Gänseschmalz. Eine bessere Stärkung zur Halbzeit hätte sich keiner wünschen können. Und weiter ging es mit flotten Schritten, die fast ein wenig zu flott ausfielen, so dass sich das Vorhaben von Werner Dietz, das letzte Teilstück bei Dämmerung mit Fackeln zurück zu legen, nicht verwirklichen ließ. Das gelang aber auch schon deswegen nicht, weil sich bei diesem offenen Wetter die Dunkelheit ohnedies erst relativ spät einstellte. Da waren die Wanderer nämlich bereits am Ziel, am Gasthaus zur Burg Grenzau. Dort trafen sie auf einige weitere CDU-Mitglieder und Freunde. Beim gemeinsamen Abendessen in urig-romantischer Atmosphäre fehlte es an nichts, was man sich nach einer herrlichen Wanderung wünschen konnte. Und die Veranstalter dieses erlebnisreichen Nachmittags konnten sich über so viel Zuspruch wie noch nie an einer Winterwanderung freuen.

Pressemitteilung

CDU Bendorf

Die Teilnehmer der Wanderung des CDU-Stadtverbandes Bendorf stärkten sich bei einer Rast mit Glühwein und Schmalzbroten. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag
Wir helfen im Trauerfall
Sonderseite Pellenzer Lehrstellen- ind Ausbildungsmesse
Jobmesse Nürburgring
Kirmes Ettringen 2026
Empfohlene Artikel
Von links nach rechts: Herbert Speyerer, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bendorfer Stadtrat, und Beigeordnete Zeynep Begen beim „Fest der Kulturen im Stadtpark“.
28

Bendorf. Die FDP-Stadtratsfraktion hat auch in diesem Jahr am „Fest der Kulturen im Stadtpark“ teilgenommen. Rund 3.000 Bendorfer haben einen ausländischen Pass, das ist etwa jeder sechste Einwohner der Stadt. Die FDP-Fraktion will, dass diese Einwohner in Bendorf ohne Hürden gründen, ausbilden und arbeiten können.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Ein Neubau aus den 1970er Jahren neben einer historischen Villa im Stadtteil Bad Godesberg.
80

Unteres Mittelrheintal. Aktuell steht es um die Denkmäler und historischen Gebäude in der Region des Unteren Mittelrheintals nicht besonders gut. Zahlreiche Gebäude wurden oder werden derzeit zum Abriss freigegeben oder stehen für einen solchen zur Diskussion. In Rheinbreitbach die Burg Steineck, in Unkel das Mieshaus, in Andernach das Rheinhotel und in Rolandseck das ehemalige Hotel „Zum Anker“ – um nur einige Beispiele zu nennen.

Von Thomas Napp

Weiterlesen

Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor.Foto: St. Nikolaus-Stiftshospital/Holger Lindner
94

Rheinland-Pfalz bestätigt breites medizinisches Leistungsspektrum und stärkt das St. Nikolaus-Stiftshospital als wichtigen Standort

Krankenhaus Andernach geht gestärkt aus neuer Leistungsgruppenzuteilung hervor

Andernach. Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor. Durch die zugewiesenen Leistungsgruppen werden rund 99,5 Prozent des bisherigen Leistungsspektrums vollständig abgebildet. Das Krankenhaus sowie der Träger, die Stiftung St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, sehen darin die hohe medizinische Qualität und breite Expertise des Hauses bestätigt.

Weiterlesen