Kemperhof und Deutsche ILCO informieren am 1. Oktober
Darmkrebs: Warum die Vorsorge so wichtig ist
Koblenz. Darmkrebs ist mit rund 66.000 Neudiagnosen im Jahr - darunter 36.000 Männer und 30.000 Frauen - die zweithäufigste Tumorerkrankung in Deutschland. Anlässlich dieser Zahlen rückt das Gemeinschaftsklinikum Koblenz-Mayen, Kemperhof Koblenz, gemeinsam mit der Deutschen ILCO die Frage „Darmkrebs - wieso ist eine Vorsorge so wichtig?“ in den Mittelpunkt.
Am Dienstag, 1. Oktober, 18 Uhr, beleuchten Experten im Konferenzzentrum des Kemperhofs das Thema in vier Kurzvorträgen. Hans-Peter Weber, Sprecher Deutsche ILCO Region Rhein-Mosel-Lahn, wird auf die Frage eingehen: ILCO und Darmkrebs - wer hilft wem?“ Über den Stand der Darmkrebsvorsorge in Deutschland berichtet Prof. Dr. Tayfun Bozkurt, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I und Leiter des Tumorzentrums Koblenz am Kemperhof. Im Vortrag von Dr. Christine Hoffmann, Oberärztin der Klinik für Innere Medizin I, wird es um die medikamentöse Therapie bei Darmkrebs gehen. Prof. Dr. Bernd Markus, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, richtet den Fokus schließlich auf die chirurgischen Behandlungsoptionen. Nach den Vorträgen haben die Besucher ausreichend Zeit, Fragen zu stellen und sich bei Hans-Peter Weber über das Thema Selbsthilfe zu informieren.
Die Aufklärung der Bevölkerung über Darmkrebs ist wichtig, da die Vorsorgeuntersuchung eine bedeutende Rolle spielt und nicht selten eine Tumorentstehung verhindern kann. Prof. Dr. Tayfun Bozkurt betont: „Eine Darmkrebserkrankung ist lange symptomlos. Eine plötzliche Änderung der Stuhlgewohnheiten, Blutbeimengung im Stuhl, ungeklärte Gewichtsabnahme und anhaltende Bauchschmerzen können erste Alarmzeichen sein. Jedoch treten diese Symptome erst in einem fortgeschrittenen Stadium auf. Daher ist die Vorsorgeuntersuchung, die ab einem Alter von 55 Jahren von den Krankenkassen empfohlen wird, enorm wichtig.“
Neben der Vorsorge dient auch eine gesunde Lebensweise der Prävention. Die Gefahr, an Darmkrebs zu erkranken, lässt sich so vermindern: „Die Risikofaktoren“, erklärt Bozkurt, „sind neben chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und erblichen Anlagen auch Übergewicht, Bewegungsmangel und falsche Ernährungsgewohnheiten.“
Am 22. Oktober geht es dann mit der Veranstaltungsreihe „Patienten fragen - Kemperhof antwortet“ weiter. Thema dann: „Pflegestufe, Pflegeversicherung und Co. - welche Rahmenbedingungen gibt es?“ Mehr Infos unter www.gemeinschaftsklinikum.de.
Pressemitteilung des
Gemeinschaftsklinikums
Koblenz-Mayen
Artikel melden
Unfallursache auf Hunsrückhöhenstraße weiterhin ungeklärt
21.06.: Motorradfahrer erliegt Verletzungen nach Unfall bei Koblenz
Koblenz. Am Sonntag, dem 21. Juni 2026, ereignete sich gegen 11:32 Uhr ein tragischer Unfall auf der B 327, bekannt als "Hunsrückhöhenstraße", zwischen Koblenz und Waldesch.
Weiterlesen
Firmenhalle einer Zimmerei in Brohltal-Ost brennt in der Nacht auf Samstag bis auf die Grundmauern ab
20.06.: 110 Feuerwehrleute und Helfer kämpfen gegen die Flammen
Niederzissen. Die Werkhalle der Zimmerei Reimund Müller im Industriegebiet Brohltal-Ost ist in der Nacht zum Samstag ein Raub der Flammen geworden. Der Feueralarm bei der Feuerwehr Brohltal ging um 22.50 Uhr ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Fabrik bereits lichterloh. Feuerwehren aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und auch Andernach wurden umgehend zur Verstärkung angefordert, sodass rund 110 Feuerwehrleute und Helfer in der Nacht gegen ein Ausbreiten des Großfeuers kämpften.
Weiterlesen
Das arme Tier konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien - doch zum Glück gibt es die Feuerwehr!
20.06.: Dramatischer Einsatz im Westerwald: Feuerwehr rettet Pferd aus Wassergraben
Waldbreitbach. Am Samstag, den 20.06.2026, wurde die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach um 21:46 Uhr mit der Einheit Waldbreitbach zu einer Tierrettung am Mühlengraben in Waldbreitbach alarmiert.
Weiterlesen