Rudolf Stefan feierte in Bendorf seinen 96. Geburtstag
"Die Einen kennen mich, die Anderen können mich!"
Bendorf.Zum 96. Geburtstag überbrachte Beigeordneter Peter Kirst die Glückwünsche des Bürgermeisters und des Rates der Stadt Bendorf an Rudolf Stefan. Allerdings fand die Gratulation nicht wie sonst üblich am Vormittag statt. Der Jubilar teilte der Verwaltung mit, dass er bei schönem Wetter erst morgens noch den Rasen mähen müsse. Da der 19. September ein warmer Spätsommertag war, wurde der Beigeordnete vom Jubilar und seiner Familie am Nachmittag empfangen. Geboren wurde Rudolf Stefan in Mähren. Im Krieg verwundet, kam er zur Genesung in das Lazarett im ehemaligen Kruppchen Erholungsheim in Sayn. Bei Sparziergängen bis nach Stromberg lernte er seine spätere Ehefrau Theresa kennen.
"Küssen war nicht drin"
„Wir haben uns nur sechs mal treffen können und küssen war auch nicht drin, da immer die Freundin dabei war“! Dann musste Rudolf Stefan wieder an die Kriegsfront. Nach dem Krieg war eine Rückkehr in seine Heimat nicht mehr möglich und so ist der dann in Stomberg liebevoll aufgenommen worden. Die Lebensphilosophie von Rudolf Stefan hat dem Beigeordneten besonders imponiert: "Die Einen kennen mich, die Anderen können mich!"
Pressemitteilung der
Stadt Bendorf