Politik | 02.10.2015

CDU Mayen-Koblenz bestimmte in Kottenheim Landrat Dr. Alexander Saftig zu ihrem Kandidaten für die Wahl 2016

„Diese, meine Partei ist immer für eine Überraschung gut“

Glückwünsche und Blumen für den jetzigen und von der CDU designierten Landrat des Kreises Mayen-Koblenz: (V.l.) MdL Hedi Thelen, Dr. Saftigs Lebensgefährtin Monika Hoffmann, Kreistagsfraktionsvorsitzender Georg Moesta, Landrat Dr. Alexander Saftig, CDU-Kreisvorsitzender MdL Dr. Adolf Weiland, MdL Josef Dötsch und Kreistagsmitglied Selina Reim.WE

Kottenheim. Am 12. Juni 2016 wird im Landkreis Mayen-Koblenz mit den Stimmen der Bürger ein neuer Landrat gewählt. Besonders frühzeitig brachte sich dazu die CDU im Landkreis in Position und bestimmte schon jetzt, wer diesen Wahlkampf für sie gewinnen soll. Große Überraschungen standen dabei nicht zu erwarten, hat die Partei doch mit dem jetzigen Landrat, Dr. Alexander Saftig, einen Mann an der Spitze des Kreises, der bei den Bürgern beliebt und über die Parteigrenzen respektiert ist. Die CDU musste also „ihren Alex“, wie er in der Partei genannt wird, eigentlich nur noch bei einer Mitgliedervollversammlung fragen, ob „er es denn noch einmal machen möchte“, und stellte ihm diese Frage im Kottenheimer Bürgerhaus, also direkt am Wohnort des Landrates.

Der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Adolf Weiland eröffnete die Versammlung und konnte dazu knapp 300 Parteimitglieder aus dem gesamten Kreisgebiet begrüßen, wobei der Gemeindeverband Vordereifel zur besonderen Freude von Dr. Saftig außerordentlich stark vertreten war. Weil das Treffen im Vergleich zu „normalen“ Versammlungen der Partei den besonderen Anforderungen des rheinland-pfälzischen Kommunalwahlgesetzes genügen musste, waren gleich eingangs diverse Regularien abzuarbeiten, die jedoch vom Kreisvorstand und dem Team um Geschäftsführerin Carla Diede aus der Kreisgeschäftsstelle gut vorbereitet waren und daher kaum Zeit beanspruchten. So konnte Versammlungsleiter Dr. Weiland zügig überleiten zum Vorschlag des Kreisvorstandes, nicht jedoch ohne die Arbeit des amtierenden Landrates zuvor in den höchsten Tönen zu loben. Themen waren dabei unter anderen die in Mayen-Koblenz „brummende“ Wirtschaft, wobei als besonderer Coup die Ansiedlung von Amazon herausgestellt wurde. Die Schulen seinen in einem Top-Zustand, weil der Kreis seit dem Amtsantritt des Landrates fast 50 Mio. Euro darin investiert hat und daher Sanierungsstau ein Fremdwort. Der Landkreis ist familienfreundlicher denn je, weil der Landrat dieses Thema sofort nach Amtsantritt anging. Als wichtige Voraussetzung für die Vereinbarung von Familie und Beruf halte der Landkreis inzwischen eine hochwertige Betreuungsinfrastruktur mit Kita-Plätzen, Angeboten der Tagespflege und Ganztagsschulen vor. Als eine der großen Herausforderungen seiner Amtszeit konnte der Standort des Krankenhauses in Mayen gesichert werden und der Landkreis ist in Sachen Integration mittlerweile Modelllandkreis deutschlandweit. „Das sind nur fünf Beispiele für die erfolgreiche Arbeit von Landrat Dr. Alexander Saftig“ so Kreisvorsitzender Dr. Weiland „ich könnte weitere anführen.“ Unter großem Beifall bat Dr. Weiland dann den Landrat: „Mach´s noch mal, Alex!“ Und direkt danach förmlich: „Ich schlage ihn, Dr. Alexander Saftig, als Bewerber für die Wahl des Landrates von Mayen-Koblenz vor.“

Landrat Dr. Saftig möchte noch einiges bewirken

Einer Bewerbungsrede des Amtsinhabers hätte es in diesem Fall schlichtweg nicht mehr bedurft. Landrat Dr. Saftig machte darin aber deutlich, dass er das Amt nicht nur ein zweites Mal anstrebt, sondern es durchaus erneut haben will, um damit noch einiges zu bewirken. Als eine der größten Herausforderungen ging der Bewerber sofort auf die Flüchtlingskrise ein und befand: „Für mich entspricht es unserem christlichen Werteverständnis, Menschen in tiefster Not zu helfen, das Herz zu öffnen und die Hand zu reichen. Das ist gelebte Nächstenliebe“, so der Landrat. „Für hetzerische, braune Parolen ist dagegen in unserem Land und in unserem Landkreis kein Platz! Meine feste Überzeugung ist: Wenn wir als Politik und Verwaltung gut sind, dann steckt in der Flüchtlingskrise für die Zukunft betrachtet eine große Chance. Diese Einschätzung höre ich immer wieder, wenn ich mich in Gesprächen mit Verantwortlichen der Wirtschaft, der Kammern, des Dehoga und anderen befinde.“ Damit kam der Landrat zu seinen erklärten Zielen für die zweite Amtszeit. Er will mit dem Kreis Mayen-Koblenz Sieger in der Binnenwanderung werden, einen Landkreis, in dem die Generationen selbstbestimmt, einander zugewandt und respektvoll miteinander leben, einen Landkreis der innovativen Unternehmen, der Arbeitsplätze und der lebendigen Städte und Dörfer sowie einen wirtschaftlich soliden Landkreis, in dem keine Schulden zulasten nachfolgender Generationen gemacht werden.

„Ja, ich nehme die Wahl an“

„Ja, ich will!“, antwortete der sich bewerbende Landrat abschließend auf die Frage seines Vorredners und erhielt dafür Standing Ovations aller Anwesenden.

Die Wahl war schnell durchgeführt. Bei 283 abgegebenen Stimmen wurde eine für ungültig erklärt und es gab eine Nein-Stimme. „Diese, meine Partei ist immer für eine Überraschung gut“, stellte ein sichtlich erfreuter Landrat fest. „Ja, ich nehme die Wahl an.“ Zahlreiche persönliche Gratulationen und Glückwünsche schlossen sich an.

Landrat Dr. Alexander Saftig zeigte sich glücklich über das Ergebnis seiner erneuten Nominierung und kämpferisch für den bevorstehenden Wahlkampf.

Landrat Dr. Alexander Saftig zeigte sich glücklich über das Ergebnis seiner erneuten Nominierung und kämpferisch für den bevorstehenden Wahlkampf.

Glückwünsche und Blumen für den jetzigen und von der CDU designierten Landrat des Kreises Mayen-Koblenz: (V.l.) MdL Hedi Thelen, Dr. Saftigs Lebensgefährtin Monika Hoffmann, Kreistagsfraktionsvorsitzender Georg Moesta, Landrat Dr. Alexander Saftig, CDU-Kreisvorsitzender MdL Dr. Adolf Weiland, MdL Josef Dötsch und Kreistagsmitglied Selina Reim.Fotos: WE

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