Landkreis dankte den Mitstreitern der IUB und der Lokalen Agenda 21
"Eine Gesellschaft ohne Ehrenamt wäre eine arme Gesellschaft"
Kreis MYK. Zahlreiche Mitstreiter sind seit der ersten Stunde engagiert bei der Integrierten Umweltberatung (seit 1997) und bei der Lokalen Agenda 21 der Stadt Koblenz (seit 1999). Der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth sagte für den Landkreis Mayen-Koblenz und die Stadt Koblenz „Danke“ an die vielen Mitstreiter für ihr Engagement.
Viele Themen des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung werden gemeinsam bearbeitet. Viel Zeit, Engagement und Ausdauer kennzeichnen ihre Arbeit. Themen, die unter anderem bearbeitet werden, sind Umweltschutz in der Kirche, energiesparendes Bauen und Sanieren, regionale Vermarktung, Streuobst, Umweltbildung, generationenübergreifende Wohnprojekte und regionale Währung. „Die Erhaltung der biologischen und ökologischen Vielfalt unserer Natur ist für die Menschheit elementar wichtig; gleiches gilt für die Frage des Klimaschutzes. Die Verluste an Lebensräumen und Arten sind dramatisch und die Geschwindigkeit der Abbauprozesse ist beängstigend“, erklärte Nauroth. „Ehrenamtler beweisen immer wieder mit Herz und Verstand, wie wichtig sie sind. Mit ihrem menschlichen und wertebewussten Miteinander schaffen sie ein großes soziales Netzwerk und halten es aufrecht. Ihr Verhalten hat Vorbildfunktion und verdient besondere Wertschätzung. Eine Gesellschaft ohne Ehrenamt, da bin ich mir sicher, wäre eine arme Gesellschaft.“
Die Mitstreiter kommen aus Vereinen und Verbänden, aus Ingenieur- und Planungsbüros, aus Kirchengemeinden, aus Schulen und Kitas, aus Wirtschaftsunternehmen, aus landwirtschaftlichen Betrieben oder sind „einfach nur“ interessierte Menschen, die für eine bessere Zukunft arbeiten möchten, in der im Sinne der Nachhaltigkeit eine Balance zwischen sozialen, ökonomischen und ökologischen Themen besteht.
Die Menschen, die zusammenarbeiten, sind im Alter bunt gemischt. Die jüngsten sind in der Regel die Teilnehmer am Freiwilligen Ökologischen Jahr bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, die mittlerweile in der 16. Generation die Arbeit der Integrierten Umweltberatung kreativ und engagiert unterstützen. Das Altersspektrum der Mitstreiter geht aber auch weit über die 80 Jahre hinaus - ohne die vielen ambitionierten Rentner würden die Projekte nicht funktionieren.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
