Lokalsport | 15.10.2013

TS Bendorf in der Handball-Rheinlandliga

Enttäuschung auf ganzer Linie

Siegesserie in heimischer Halle ist gegen den TV Bitburg gerissen: 33:41 (16:21)

Enttäuschung auf ganzer Linie

Bendorf. Wenn Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander liegen, wie an diesem Abend, dann ist ein solches Ergebnis die logische Konsequenz. Bitburg schlägt die bis dato so heimstarken Bendorfer mit acht Toren Unterschied. Das auf Bendorfer Seite zu Recht total frustrierte Publikum konnte es nicht fassen. Die Turnerschaft enttäuschte auf der ganzen Linie. Da gibt es auch nichts mehr schön zu reden. Abwehr fand über 60 Minuten nicht statt. 41 Tore sprechen da eine deutliche Sprache. Das riecht förmlich nach einem Negativ-Vereinsrekord der Turnerschaft in der Rheinlandliga. Sogar das Bendorfer Angriffsspiel ließ, auch wenn 33 Tore eigentlich zu einem Sieg reichen sollten, noch viele Wünsche offen. Ein René Engler, mit 17 Toren, kann ein solches Spiel auch nicht allein entscheiden. Wie man es richtig macht, zeigte Bitburg eindrucksvoll. Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung wurde die Turnerschaft förmlich an die Wand gespielt. Eine gute kämpferische Einstellung in der Abwehr, sowie im Angriff sicher heraus gespielte und verwertete Chancen waren die Grundlage für den verdienten Erfolg der Bitburger. Bendorf war an diesem Abend chancenlos. Die Mannschaft und das Trainerteam sind gefordert. Viele Erfolge wurden in der jüngsten Zeit bejubelt und gefeiert. Nun gilt es, gemeinsam ein solches Spiel zu verarbeiten. Die Saison ist noch jung. Die Turnerschaft weiß nun, wo sie steht. Um irgendwann mal zum engeren Favoritenkreis zu gehören, liegt noch ein gutes Stück Arbeit vor dem Team. Handball ist ein Mannschaftssport und darauf muss man sich besinnen. Erste Gelegenheit hierzu besteht bereits am kommenden Samstag. Dann gastiert die Turnerschaft beim Tabellennachbarn der SG Gösenroth/Laufersweiler.

Für Bendorf spielten

Alexander Klapthor und Alexander Winkel im Tor, Stefan Brinkmann, Constantin Becher, Andreas Dahmen, Juri Flaming, Philipp Majewski, Lucas Litzmann, Felix Kersten, Alexander Vidojevic, René Engler, Fabian Gerlach und Dustin Keip.

Die Bitburger verteidigten an diesem Tag einfach besser.

Die Angriffsbemühungen der TS reichten diesmal nicht aus.Fotos: privat

So verlieren die Bendorfer seit langer Zeit zu Hause wieder.

Enttäuschung auf ganzer Linie
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