Preisverleihung zu „Mathematik ohne Grenzen“ - Koblenzer Schulen zu Gast am Wilhelm-Remy-Gymnasium
„Ergebnisse können sich sehen lassen“
Bendorf. Am 18. Mai war es so weit: In einer Feierstunde am Wilhelm-Remy-Gymnasium in Bendorf überreichte Wettbewerbsleiter Sebastian Bott den diesjährigen Gewinnern des Wettbewerbs „Mathematik ohne Grenzen“ der Region Koblenz ihre Preise. Auch die Ergebnisse der Bendorfer Schüler können sich sehen lassen. So erreichte die Klasse 10d von Frau Katrin Klose den 2. Platz, Frau Viktoria Bauer konnte sich mit der 10a den 3. Platz sichern. Welche Grenzen Mathematik zu sprengen vermag, illustrierte zu Beginn der Feierstunde Herr Prof. Dr. Götz von der Universität Koblenz-Landau: Kurzweilig ging er auf die Frage nach einer optimalen Gartenbewässerung ein und stellte Ideen für einen mathematischen Personalausweis für Schildkröten vor. Nach einer musikalischen Einlage von Laura Ramroth erreichte die Siegesfeier ihren Höhepunkt: „52 teilnehmende Klassen und Kurse von insgesamt acht Schulen der Region Koblenz, das macht nahezu 1500 mathematikbegeisterte Schüler“ - mit diesen Worten leitete Wettbewerbsleiter Sebastian Bott die Preisverleihung ein.
Mit überragendem mathematischen Wissen und einem wohlverdienten 1. Platz brillierten die Klasse 10c (Johannes-Gymnasium, Lahnstein) und der Kurs 11MAT1 (Marion-Dönhoff-Gymnasium, Lahnstein).
Eine überragende 2. Platzierung konnten gleich vier Kurse erlangen: Die Klassen 10d (Wilhelm-Remy-Gymnasium, Bendorf), 10b (Bischöfliches Cusanus-Gymnasium, Koblenz), 10a (Johannes-Gymnasium Lahnstein) und der Kurs 11MAT2 (Marion-Dönhoff-Gymnasium, Lahnstein).
Den 3. Platz erreichten die Klasse 10a (Wilhelm-Remy-Gymnasium, Bendorf) sowie die Kurse 11M2 (Eichendorff-Gymnasium, Koblenz) und 11 MAL2 (Johannes-Gymnasium, Lahnstein).
Den Preis für den besten Grundkurs nahm der Kurs 11m3 (Eichendorff-Gymnasium, Koblenz) entgegen.
Sach- und Geldpreise lassen sich nur durch das Engagement von Sponsoren verwirklichen. In diesem Jahr ist hier vor allem der Sparkasse Koblenz, der Stadtverwaltung Koblenz, der Lottostiftung Rheinland-Pfalz, der Volksbank Koblenz-Mittelrhein, der Coca-Cola-Company, der EVM, der Buchhandlung Reuffel, dem Bendorfer Buchladen sowie der Rheinzeitung zu danken. Der Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ sprengt gleich mehrere Barrieren:
Zunächst einmal natürlich geografische Grenzen - so nehmen jährlich weit über 900 Klassen mit mehr als 250.000 Schülern aus rund 30 Ländern teil. Dieser internationalen Ausrichtung entsprechend stellt die Überwindung sprachlicher Hindernisse eine weitere Grenzüberschreitung dar, sind doch die Erschließung und Bearbeitung einiger Aufgaben in englischer, französischer, spanischer oder auch italienischer Sprache wesentliche Merkmale von MoG. Um diese Herausforderungen meistern zu können, werden zu guter Letzt die üblichen Vorschriften von Tests und Überprüfungen außer Kraft gesetzt: Bei MoG handelt es sich um einen Klassenwettbewerb, bei welchem die Schüler selbstständig Teams bilden und die Aufgaben unter sich aufteilen. Somit kann jeder seine Stärken wie Sprachtalent, Teamfähigkeit und selbstverständlich mathematisches Know-how einbringen.