FDP Bendorf
Ergiebiger Meinungsaustausch
Bendorf. Einen sehr intensiven und ergiebigen Meinungsaustausch führten die Liberalen aus den Stadtverbänden Bendorf und Vallendar bei ihrem ersten Stammtisch im neuen Jahr, der im Berghotel Rheinblick stattfand. Neben zahlreichen FDP-Parteifreunden nahmen auch Gäste an der regen Diskussion teil. Große Zustimmung fand die Forderung von Günther Bomm, die Programmarbeit des Landesverbandes nicht erst im Herbst zu veröffentlichen, sondern vorzuziehen, um bereits vor der Sommerpause die inhaltlichen Schwerpunkte der rheinland-pfälzischen Freien Demokraten darzustellen. Diese Zielsetzung soll in einem Antrag beider Stadtverbände zum Kreisparteitag am 17. Februar in Plaidt verdeutlicht, aber auch dem Landesvorsitzenden Dr. Wissing bei seinem Besuch am 20. Februar in Neuwied nahegebracht werden.
Die Aufbruchstimmung des Dreikönigstreffens in Stuttgart, die dortige Rede des Bundesvorsitzenden Lindner als auch die schonungslose Kritik des langjährigen SPD-Mitglieds Rethage an der Wirtschafts- und Finanzpolitik der jetzigen Landesregierung (gemeinsam vorgetragen mit dem FDP-Landesvorsitzenden Dr. Wissing) sorgten bei den Teilnehmern des Stammtischs für eine positive Zukunftsprognose.
Herr und Frau Gareis berichteten aus der Arbeit im Stadt- bzw. Verbandsgemeinderat Vallendar, unter anderem auch zu den Aussagen des aktuellen Raumordnungsplans mit Perspektiven eines engeren Zusammenwachsens der beiden Nachbarstädte. Herbert Speyerer gab einen Überblick zur bisherigen Stadtratsarbeit in Bendorf und kündigte an, einen Sachstandsbericht zu den Anträgen einzuholen, die die FDP im April und Mai an die Verwaltung gerichtet hatte, zum Beispiel wie die Anregungen zu einer „Bürgerstiftung“ zwischenzeitlich umgesetzt worden sind.
Die Politik der Großen Koalition in Berlin führe – so die Auffassung beim Liberalen Stammtisch – zu einer Parteiverdrossenheit bei vielen Bürgern, bei denen sich der Eindruck verstärke, nichts mehr bewirken zu können. Die Vallendarer Parteifreunde stellten dem ihre erfolgreiche Aktion einer Bürgeranhörung gegenüber, die sie zum Beispiel zur Verkehrssituation in ihrer Stadt durchgeführt hatten. Auch der erfolgreiche Bürgerentscheid in Neuwied (Ablehnung eines weiteren hauptamtlichen Beigeordneten) habe gezeigt, dass dieses urdemokratische Element erfolgreich eingesetzt werden könne.
Angesichts der schrecklichen terroristischen Überfälle in Paris sowohl auf eine Zeitungsredaktion als auch auf unbeteiligte Passanten riefen die Anwesenden dazu auf, die Werte unseres Grundgesetzes und eines aufgeklärten Abendlandes – darunter insbesondere die Meinungsfreiheit - mutig zu verteidigen und ideologische oder religiöse Gräben zuzuschütten, statt neue aufzubauen.
Pressemitteilung
des FDP-Stadtverbands Bendorf