Generationswechsel im „StadtJugendRing Bendorf“
Ferhat Yalcinkaya leitet nun die Geschicke
Bendorf. Ferhat Cato ist einer der Gründer des „StadtJugendRing Bendorf“. 20 Jahre war er von der Gründung 1989 an der Geschäftsführer und die letzten sechs Jahre Vorsitzender.
In dieser Zeit baute er mit ehrenamtlichen Vorständen Mitgliedsverband um Mitgliedsverband den Jugendring aus, bis dieser seit der Jahrtausendwende der größte Ortsjugendring im Land Rheinland-Pfalz wurde. Im Frühjahr fand die Mitgliederversammlung statt und mit Ferhat Cato verließ der letzte der Gründergeneration das Flagschiff der Bendorfer Jugendarbeit.
Die Konferenz wählte einen neuen Vorstand und einen neuen Vorsitzenden. Der heißt wie der Alte, ist mit diesem aber nicht verwandt: Ferhat Yalcinkaya ist der Sohn türkischer Einwanderer, der in Bendorf geboren und aufgewachsen ist. Er hat nach der Schule bei der Firma Stabilus seine Ausbildung als Industriemechatroniker erfolgreich abgeschlossen und war in dieser Zeit Jugendauszubildendensprecher der IG Metall. Yalcinkaya sitzt im Bendorfer Stadtrat als jüngstes Ratsmitglied für Bündnis 90/Die Grünen und ist im Deutschen Gewerkschaftsbund in Bendorf der stellvertretende Vorsitzende. Dort ist sein Namensvetter Ferhat Cato seit 2001 der Vorsitzende. Im „StadtJugendRing“ war er zuvor sechs Jahre im Vorstand und ist jetzt der neue Hoffnungsträger, der weiß, was er will.
Der alte Ferhat sagt über den Jungen: „Das ist ein super Junge. Ich bin in der Jugendarbeit eine Generation vor ihm groß geworden und ich weiß, was für ein ’politisches Juwel‘ das ist. Der geht seinen Weg. Und das ist gut für Bendorf und für alle, die ihn unterstützen.“
Man merkt den beiden an, dass sie sich verstehen, und der alte Ferhat geht zwar nicht mehr zu den Vorstandssitzungen, aber er bleibt dem Jugendring verbunden. Die Mitgliederversammlung wählte ihn einstimmig zu ihrem Ehrenvorsitzenden, neben Uwe Germscheid, der schon seit vielen Jahren als Ehrenvorsitzender amtiert. Für beide Ehrenvorsitzenden gilt, dass sie sich nie zur Arbeit ihrer Nachfolger äußern wollen, aber immer da sind, wenn ihre Hilfe gebraucht wird, damit der Jugendring und die Jugendarbeit erfolgreich in die Zukunft gestaltet werden können.
Pressemitteilung
„StadtJugendRing Bendorf“