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Verkehrsministerium billigt Antrag des Kreises

Freie Fahrt für das MY-Kennzeichen

01.05.2013 - 11:00

Kreis MYK. Vor 34 Jahren kam das Aus, jetzt dürfen Fahrzeuge wieder mit dem MY-Kennzeichen über die Straßen rollen: Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat die beantragte Wiedereinführung bewilligt.

In den Zulassungsstellen des Kreises war man auf die Entscheidung des Ministeriums bereits vorbereitet: „Letzte organisatorische Änderungen und technische Umstellungen der EDV konnten wir erst nach dem offiziellen Schreiben aus Berlin angehen“, erklärt Referatsleiterin Birgit Gellert. Wegen des sehr intensiv laufenden Frühjahrgeschäftes ist die Vorab-Reservierung ab Donnerstag, 2. Mai, zunächst nur online im Internet für die MY-Kennzeichen möglich. „Ab Montag, 6. Mai, können wir die Kennzeichen auch in den Zulassungsstellen zuteilen.“ Wegen des saisonal bedingten höheren Kundenbetriebs in den Zulassungsstellen bittet Gellert um Verständnis, wenn es längere Wartezeiten geben könnte.

Die Kunden aus Mayen-Koblenz haben nun bei der regulären Zulassung die freie Wahl, ob sie ihr Fahrzeug mit MYK oder MY fahren wollen. Zusätzliche Gebühren fallen in diesem Fall nicht an. Wer bisher mit einem MYK-Kennzeichen unterwegs ist und sein Fahrzeug ohne Halterwechsel auf MY umstellen möchte, zahlt für die Änderung 27,40 Euro. Hinzukommen je nach Einzelfall Wunschkennzeichen(10,20 Euro), Reservierung/Vorwegzuteilung (2,60 Euro), das Ausstellen oder der Umtausch des Fahrzeugbriefs (5,10 bzw. 3,60 Euro). „Die Kosten für die neuen Kfz-Schilder muss - wie bei allen Zulassungsvorgängen - der Halter selbst übernehmen“, so Gellert. Der Mayener Stadtrat hatte sich bereits im Dezember für die Wiedereinführung ausgesprochen, der Kreistag zog im März nach und empfahl Landrat Dr. Alexander Saftig, den Antrag beim Ministerium in Berlin zu stellen: „Aufgrund der kreisweiten Bedeutung macht man das nicht im Alleingang, die Willensbildung im Kreistag ist mir in solchen Fällen sehr wichtig. Beide Kennzeichen, MYK und MY, sind nun im gesamten Landkreis zuteilbar.“ Eine Wiedereinführung des Kennzeichens „KO“ im Bereich des Landkreises Mayen-Koblenz scheidet wegen der Zuordnung der Zulassungsbezirke und der damit verbundenen Zuteilung des aktiven Unterscheidungszeichen zur Stadt Koblenz aus. Ein eigenes Unterscheidungszeichen für die Stadt Andernach ist rechtlich nicht möglich. Unverändert sind alle drei Zulassungsstellen im Landkreis (Koblenz, Mayen, Andernach) standortübergreifend für den gesamten Landkreis berechtigt, den üblichen Schalterservice für den Kunden zu erbringen und Zulassungen unabhängig vom Wohnort im Landkreis vorzunehmen.

Pressemitteilung

der Kreisverwaltung MYK

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat: „Jetzt geht´s um die Wurst“ ---- Die finanziellen Belastungen für die Deutschen werden größer und die Polittdarsteller verschweigen dies im aktuellen EU-Wahlkampf! So zeigt die mittelfristige Finanzplanung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), dass von den deutschen Steuereinnahmen aus 2018 - 2023 zusammen 226,9 Milliarden € für die EU abgezweigt werden. Wofür? Den Souverän in Deutschland zu entlasten, dass wäre eine der am dringendsten vorzunehmenden Aufgaben einer Regierung!
juergen mueller:
Nicht nur weniger Plastik in der Biotonne sondern weniger Insektizide gegen das Insektensterben, sprich Bienen/Hummeln.Heute ist Weltbienentag,schon gewusst?Ja,warum eigentlich,wenn Frau KLÖCKNER,Lobbyistin der Agrarwirtschaft,doch erst am 23.April 2019 per Notfallzulassung (?) ein weiteres Insektizid aus der Gruppe der NEONIKOTINOIDE zugelassen hat (neben 18 weiteren Insektiziden 2019 mit verheerenden Auswirkungen). Noch am 20.04.2018 im Bundestag vorgelogen:"Wirkstoffe aus der Gruppe der vorgen.Insektizide stellen für Bienen u.a.Bestäuber ein unvertretbares Risiko dar - was der Biene schadet,MUSS vom Markt".SAATGUT:"Darf nicht mehr mit Gift behandelt werden - JETZT darf man das Gift einfach auf die Pflanze spritzen".KLÖCKNER agiert in ihrem Amt mit einer Abgebrüht- u.Kaltschnäuzigkeit,die keinem ihrer Kolleginnen/Kollegen nachsteht. Es ist an der Zeit sich bewusst zu werden,dass WIR nur das zu Fressen haben,was die Politik uns vorsetzt u.ansonsten das Maul zu halten haben.
Uwe Klasen:
Zitat:“… eine gemeinsame Kampagne gegen Steingärten ins Leben rufen …“ --- Es stimmt schon, so mancher Kuhfladen auf einer Wiese beherbergt mehr Leben als ein Steingarten, genauso beinhaltet dieser Fladen aber auch mehr Hirnschmalz als so mancher Politdarsteller der, hyperventilierend, Umweltschädlich oder Klimaalarm von sich gibt! Die gleichen Leute, die lautstark Insektenschutz propagieren, ignorieren die vielen (Internationalen) Studien, die bereits falsifiziert und peer-reviewed sind, und worin die Windkraftanlagen als Hauptverantwortliche für den millionenfachen Tod von Vögeln, Fledermäusen und Insekten genannt werden! Insbesondere die flugfähigen Insekten sind betroffen, da viele zur Eiablage in den Höhen fliegen wo sich die Rotoren drehen und so nachhaltig mehrere Generationen ausgelöscht werden! Windkraftanlagen gehören in gänze Verboten!
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