SPD-Fraktion Bendorf
Für die Zukunft Bendorfs investieren
Sportplätze stehen im Vordergrund
Bendorf. Maßnahmen zur Sanierung und Stabilisierung des städtischen Haushaltes hält die SPD-Stadtratsfraktion für unverzichtbar. Sie fordert Bürgermeister Michael Syré auf, die Fraktionen des Stadtrates unverzüglich zu Gesprächen einzuladen, um weitere Möglichkeiten einer nachhaltigen Verbesserung der Haushaltssituation Bendorfs zu untersuchen.
Fraktionsvorsitzender Manfred Bauer verwies ausdrücklich darauf, dass die SPD dem Haushaltsplan 2013 nur zugestimmt hat, weil sie den darin enthaltenen ersten Schritt für das Sportzentrum an der Engerser Landstraße für eine der wichtigsten zukunftsweisenden Maßnahmen in der Neuausrichtung der Bendorfer Sportstätten hält.
„Bendorf und seine Stadtteile auch für die nachfolgenden Generationen lebenswert zu gestalten, ist die eine Zielsetzung. Die Finanzen der Stadt wieder in den Griff zu bekommen, ist mindestens eine ebenso wichtige Aufgabe“, erklärt Bauer. Hier seien Initiativen des Bürgermeisters gefragt, der das Thema Haushaltskonsolidierung viel zu zaghaft und wenig zielgerichtet angehe.
Die Kommunalaufsicht beim Landkreis Mayen-Koblenz wird nach Auffassung der SPD-Fraktion nicht umhin kommen, den ihr vorgelegten Haushaltsplan 2013 der Stadt Bendorf kritisch zu beleuchten. Immerhin hat sie die Genehmigung des Etats 2012 unter der Voraussetzung erteilt, dass von den Entscheidungsträgern und der Verwaltung der Stadt Bendorf erwartet wird, für 2013 und die Folgejahre ein umfassendes Konsolidierungskonzept vorzulegen. Die Kommunalaufsicht fordert damit zusätzliche Verbesserungspotenziale für die Haushaltssituation ein, und dass nicht nur auf der Einnahmeseite.
Die SPD-Fraktion sieht deshalb dringenden Handlungsbedarf. Gleichzeitig will sie aber auch die Bevölkerung „ mitnehmen“ und einbinden. „Das Durchsetzen von Haushaltsverbesserungen bedarf der Solidarität und des Verstehens in der Bürgerschaft“, weiß man bei der SPD. Nur dann kann erreicht werden, dass Bendorf auch in künftigen Jahren noch Spielräume zur Gestaltung eines lebenswerten Stadtumfeldes hat.
Pressemitteilung
SPD-Fraktion Bendorf