Männergesangverein 1862 Sayn e.V.
„Gassenhauer“ a la Heinz Erhardt
Mit hochkarätigen Gästen wurde das letzte Kreuzgangkonzert in Sayn ein Erlebnis
Bendorf.Der Kreuzgang ist bis auf den allerletzten Platz besetzt, Stuhlreihen im herrlichen Innenhof komplett gefüllt, die Zuhörer klatschen mal im Takt mit und summen leise oder sie singen aus tiefer Kehle mit - denn es sind fast alles „Gassenhauer“, die der Männergesangverein 1862 Sayn e.V. bei seinem vierten Kreuzgangkonzert präsentiert. Er reißt das Publikum mit, dass die Atmosphäre hier genießt und so ist es mehr als ein gemütliches Stelldichein, sondern ein Geschenk an die „Sääner“ und Gäste von nah und fern, ein rundum gelungener Höhepunkt, zu dem sich der Männergesangverein wieder einmal zu Recht gratulieren lassen kann. Zu diesem Erfolg tragen auch die Gäste, Solistin Cornelia Langhals - Ensemblemitglied am Staatstheater in Mainz - und der „Sääner Frauenchor“ in besonderem Maße bei.
Der Nachmittag unter dem Erhardt-Motto „Singe, wem Gesang gegeben, wer’s nicht kann, soll einen heben“, begeistert. Und fast meint man die Spitzbübigkeit Ehrhardts in Alois Müllers Gesicht deutlich wiederzuerkennen. Auch er kann wieder sehr zufrieden sein, denn die Gäste lieben Titel, wie „Zwei kleine Italiener“, „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, „Nimm mich mit Kapitän auf die Reise“ oder die Neueinstudierung von Hubert von Goiserns „Weit, weit weg“. Allen Akteuren strahlt ein herzliches, freundliches Lachen aus dem Gesicht, man hört nicht nur, man sieht, dass Singen hier Spaß macht. Ein hervorragender, musikalischer Höhepunkt in Sayn.PS
Der „Sääner Frauenchor“ ließ sich dieses Eent natürlich auch nicht entgehen.