Politik | 19.02.2013

FDP-Stadtratsfraktion Bendorf besucht Medardus-Grundschule als letzte Station

Gespräche mit Bendorfer Grundschulen abgeschlossen

Herbert Speyerer, Monika Francke und Günther Bomm ließen sich bei einem intensiven Meinungsaustausch und einem ausgedehnten Rundgang die Besonderheiten einer der größten Grundschulen im Kreis Mayen-Koblenz erläutern.Privat

Bendorf. Mit einem Besuch in der Medardus-Schule hat die FDP-Stadtratsfraktion ihre Gespräche mit Lehrern, Eltern und Fördervereinen der Bendorfer Grundschulen abgeschlossen. Herbert Speyerer, Monika Francke und Günther Bomm ließen sich bei einem intensiven Meinungsaustausch und einem ausgedehnten Rundgang die Besonderheiten einer der größten Grundschulen im Kreis Mayen-Koblenz erläutern: Rund 330 Kinder, davon nehmen 125 das Angebot der Ganztagsschule wahr, 28 Lehrer und 22 bis 24 Honorarkräfte sowie drei „FSJler“ (freiwilliges soziales Jahr), in der ambulanten Erziehungshilfe arbeiten zwei Personen mit insgesamt 40 Stunden pro Monat, Schulsozialarbeit erstreckt sich auf zwei Tage pro Woche, die Hälfte der Schüler (28 Nationalitäten) verfügt über einen „Migrationshintergrund“, (die Schule bietet unter anderem Deutsch für türkische Kinder an). Rektor Polcher und Konrektor Stenzel thematisierten im Beisein von Vertretern des Elternbeirates beziehungsweise des Fördervereins einige Anliegen an die Stadt Bendorf als Schulträger: Nach der durch die Landesregierung verfügten Senkung der Klassenmesszahlen auf 24 werden zusätzliche Klassenräume trotz gleich bleibender Schülerzahl notwendig. Im städtischen Etat, dem auch die liberale Fraktion zugestimmt hat, sind deshalb für 2013 Planungskosten in Höhe von 53.400 Euro und für 2014 Baukosten in Höhe einer halben Million Euro vorgesehen. Nach Auffassung der Schulvertreter sind unter anderem nötig: Laut Schallgutachten eine bessere Lärmisolierung für die Mensa, eine Vernetzung der 40 Laptops mit dem Internet, eine Erhöhung des Zauns an der Ringstraße und Nutzungsmöglichkeiten für den Bolzplatz, um die vorhandenen Tore sicher aufstellen zu können. Besonders anerkennenswert ist, dass der Förderverein mit Hilfe von Sponsoren jährlich mehrere Tausend Euro spendet und zum Beispiel den Ruhe- und Bewegungsraum finanziert hat. Die FDP-Kommunalpolitiker sagten eine Fortsetzung des Dialogs zu und wollen sich insbesondere dafür einsetzen, dass die Schüler im Rahmen des Sportunterrichts das Freibad in Sayn nutzen, was derzeit an den Transportkosten scheitert. Herbert Speyerer dankte als Fraktionsvorsitzender den engagierten Vertretern der Medardus-Schule für deren informativen Überblick zur aktuellen Situation bzw. Zukunftsentwicklung dieser für Bendorf wichtigen Bildungseinrichtung.

Pressemeldung

der FDP Bendorf

Herbert Speyerer, Monika Francke und Günther Bomm ließen sich bei einem intensiven Meinungsaustausch und einem ausgedehnten Rundgang die Besonderheiten einer der größten Grundschulen im Kreis Mayen-Koblenz erläutern.Foto: Privat

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