Allgemeine Berichte | 22.11.2012

KUK startete prächtig in die Session

Grandioser Auftakt der Karnevals-Saison in der Bendorfer Stadthalle

Die Gruppe „Second Hand“ entführte die Gäste in die Römerzeit. CH

Bendorf. Einen furiosen Start in die neue Session präsentierte die KUK Bendorf bei ihrem Bunten Abend am vergangenen Wochenende in der Stadthalle. Schon beim Betreten der Halle staunten die Besucher über die neue, erstmals angebrachte neue Saaldeckendekoration, die sich wie ein rot-weißer Narrenhimmel über dem Publikum erstreckte. Und was die Verpackung versprach, hielt auch der Inhalt.

Ebenfalls zum Hingucker wurde das „fahrbare Wohnzimmer“ von dem aus Jörg Kroop und Monika Stahlhofen gemeinsam mit KUK-Präsident Christoph Hahn die Gäste humorvoll durch den „Fernsehabend“ begleiteten, denn schließlich hieß das Motto „Hädau - die TV-Narrenschau“, und so „zappten“ sich die beiden von einem närrischen Höhepunkt zum Nächsten. KUK-Solomariechen Selina Hahn präsentierte ihren neuen Solotanz, dem man die Handschrift von Selinas neuer Trainerin Alexandra Patzig deutlich anmerkte, und der gleich zu Beginn ein tänzerisches Glanzlicht setzte. Überhaupt sorgte der KUK-Nachwuchs für Tänze allererster Güte. Ein „Party unter dem Meer“ boten die Allerkleinsten - die KUK-Küken die von Nicole Karst und Cindy Michel trainiert werden. Dem stand der „Tanz der Vampire“ der KUK-Kindergarde in nichts nach. Für diesen tollen Auftritt zeichnete einmal mehr Heike Kamp verantwortlich. Tänzerischen Genuss ganz anderer Art präsentierte die „Tanzmaus“ Jürgen Letschert, dessen Vortrag nicht nur was fürs Zwerchfell sondern auch was für Auge bot. Einen bitzsauberen Showtanz legte die KUK-Mittelgarde als „Piraten“ auf die Bretter. Für die hervorragende Choreographie und deren Ausführung waren die Trainerinnen Elke Nett und Marina Dohler verantwortlich. In seinem Wortbeitrag „Fernsehspiele“ schaffte es Christoph Hahn sage und schreibe 55 Titel von Fernsehserien zu einem humorvollen Text zusammen zu fügen. Riesenstimmung brachten dann wieder die Kürassiere aus Vettelschoss in den Saal. Dank deren Musikzug, Tanzgruppe, und „kölschen Tön“ fühlte man sich der Karnevalshochburg mit dem Dom gleich ein Stückchen näher. Kölsche Tön verbreiteten zudem die „Eiermänner“ ebenfalls aus Vettelschoss als „Tollkühne Flieger“ mit Tanz und Gesang. Bei beiden Gastauftritten aus Vettelschoss stand natürlich auch Bendorfs Pastor Fey im Mittelpunkt, schließlich ist der kleine Ort im Norden von Rheinland-Pfalz sein „alte Heimat“ in der er vor seiner Zeit in Bendorf seinen Dienst verrichtete. Das Wiedersehen mit ehemaligen Messdienern, seiner früheren „Pastoralstewardess“, und vielen alten Freunden versetzte den Pfarrer in so gute Laune, dass er zu mancherlei verbalen Höhenflügen ansetzte. Pfarrer Fey, war es dann auch der den „Promibob“ steuern durfte. Gemeinsam mit Bernhard Wiemer, Heiner Eidenberg, Marlene Cristandt, Kristian Hörstel, Jupp Kessler, Hella Breuer, Udo Schmitt, und Rolf Barthel begab er sich in den Eiskanal, und zum Bobfahrerlied machten alle eine gute Figur. Eine gute Figur machte auch Feuerwehrmann Ralf Krings der vor allem seinen eigenen Brand löschte, aber im Saal Funken der Begeisterung entfachte. Wieder einmal ein Genuss war auch der Auftritt der Gruppe „Second Hand“ die in diesem Jahr als Römer, Ägypter und Germanen in Erscheinung trat, vom Leben der Stromer Barbaren, der Königen Klopetra, und der Gewand-Anham-Ära sang, ehe sie mit „Always look on the bright side of life, nemm´s net su schwer on hal die Uhre steif“ allen einen guten Rat gab. Nochmals einen tänzerischen Leckerbissen servierte der Tanzclub „Dancefever“ zu späterer Stunde mit der Darbietung „Ladypower“, die dann auch das bunte Programm abschloss, bevor das große Finale nur zufriedene Akteure und begeisterte Gäste sah. Die KUK bot damit einen erstklassigen Start in die Kampagne, die bei der KUK-Prunksitzung am 2. Februar 2013 sicher eine tolle Fortsetzung finden wird.

CH

: Eine vergnügliche Ballettstunde erlebte „Tanzmaus“ Jürgen Letschert.

: Eine vergnügliche Ballettstunde erlebte „Tanzmaus“ Jürgen Letschert.

Die Gruppe „Second Hand“ entführte die Gäste in die Römerzeit. Fotos: CH

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