Welttag für menschenwürdige Arbeit
Kampf gegen Ausbeutung
Kreis MYK. Der CDA-Bezirk Koblenz-Montabaur fordert anlässlich des „Welttags für menschenwürdige Arbeit“ am 7. Oktober zum Kampf gegen Ausbeutung in der Arbeitswelt auf. „Zwar geht es hierzulande den meisten Beschäftigten gut. Aber es gibt auch bei uns Lohndumping. Deshalb brauchen wir einen Mindestlohn“, erklärt der Bezirksvorsitzende Rolf Koch aus Andernach. Er verweist auch auf Berichte über ausgebeutete Werkvertragsbeschäftigte: „Unzumutbare Arbeitsbedingungen und Mini-Löhne sind nicht akzeptabel. Tarifpartner und Politik müssen das unterbinden.“ Ausbeuterische Kinderarbeit muss international konsequenter geächtet werden: „Kinder sollen spielen und lernen, nicht schuften“, so Rolf Koch. Laut der Internationalen Arbeitsorganisation ILO arbeiten weltweit 168 Millionen Kinder, die Hälfte davon in stark gesundheitsgefährdender Arbeit. Der „Welttag für menschenwürdige Arbeit“ wird ausgerufen vom Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB), dem auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) angehört. Die Gewerkschaften erinnern an diesem Aktionstag daran, dass weltweit viele Millionen Menschen ausgebeutet werden: Sie erhalten keinen oder kaum Lohn, sind unwürdig untergebracht, leiden unter überlangen Arbeitszeiten.
Pressemitteilung des
CDA-Bezirks Koblenz-Montabaur
