Politik | 11.06.2013

Seilbahn: Eindruckvolles Signal setzen

OB spricht bei Demonstration

Tagung des Unesco-Welterbekomitees in Kambodscha entscheidet auch über die Zukunft der Koblenzer Seilbahn

Koblenz. Ab dem 17. Juni wird bei der Tagung des Unesco-Welterbekomitees in Kambodscha auch über die Zukunft der Koblenzer Seilbahn entschieden. Die Ausgangsposition für einen Erhalt der Seilbahn ist bekanntermaßen erschwert worden durch die einseitige Übernahme der ablehnenden Beschlussvorlage des Internationalen Denkmalpflegebeirats Icomos. Die vergangenen Tage haben durch eine wahre Flut an Reaktionen aus der Bevölkerung aber gezeigt, dass man in Koblenz und der Region nicht geneigt ist, die Seilbahn widerspruchslos aufzugeben. Groß ist die Hoffnung, dass es der deutschen Delegation gelingen wird, die Vertreter des Welterbekomitees von der Bedeutung der Seilbahn für das Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal zu überzeugen. „Wir alle wissen, dass Welterbe und Seilbahn in überragender Weise miteinander harmonieren“, so Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, „dies müssen die Unesco-Vertreter zur Kenntnis nehmen.“ Deswegen wird der OB auch nicht müde, alle erdenklichen Hebel zu bewegen, die für einen Erhalt der Seilbahn sorgen könnten – zwischenzeitlich erfolgreich bis in die Spitze der Bundesregierung.

Wenn dann - mit allen guten Wünschen und vielen Argumenten ausgestattet – Kulturstaatssekretär Walter Schumacher nach Kambodscha reist, wollen die Koblenzer nicht untätig sein. So wird, veranstaltet vom Hotel- und Gaststättenverband und den „Freunden der BUGA“, unterstützt durch die Rhein-Zeitung, am Freitag, 14. Juni, um 13:30 Uhr, an der Talstation, eine Demonstration für den Erhalt der Seilbahn stattfinden. Der OB ruft alle Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Region auf, sich dieser Demonstration anzuschließen. „97.000 Unterschriften für die Seilbahn, eine 90 prozentige Zustimmung der Bevölkerung zur Seilbahn und ein einstimmiges Votum des Koblenzer Stadtrates kann man nicht einfach ignorieren. Die Seilbahn muss bleiben – zusammen mit dem Welterbetitel!“, so Hofmann-Göttig, „je mehr Menschen den Platz vor der Talstation bevölkern, umso eindrucksvoller wird unser Signal zur Unesco sein.“ Der Oberbürgermeister wird selbst auch zu den Rednern der Demonstration gehören.

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Stadt Koblenz

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