Festgottesdienst im Syromalabarischen Ritus
Pater Norbert feierte Priesterjubiläum
Bendorf-Sayn. Pater Norbert Maliekal, Mitglied der Prämonstratenser aus Duisburg-Hamborn, feierte sein Silbernes Priesterjubiläum in der Abteikirche in Sayn mit einem Festgottesdienst im Syromalabarischen Ritus. Mit ihm zelebrierten Abt Albert, sein Vorgänger in Sayn Pater Thomas, Frater Simon und viele weitere Mitbrüder - auch aus Indien – den Gottesdienst. Die Ortsvereine hatten eine Fahnenabordnung gestellt und Pfarrer Jochim Fey würdigte die Arbeit von Pater Norbert und überreichte ihm mit Gemeindereferentin Judith Richter einen bronzenen Engel. Erika Birk, die Vorsitzende des Pfarreienrates, dankte Pater Norbert in einer kurzen Rede und zeigte sich angenehm überrascht vom Verlauf des Hochamtes, das durch eine indische Musikgruppe bereichert wurde. „Ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir“, dieses Zitat hatte sich der Jubilar für seine Einladung ausgewählt.
Sein Werdegang
Als Sebastian Maliekal wurde er im April 1962 geboren in Manimooly, Kerala in Indien. Seinen Klostereintritt vollzog er 1979 beim Priorat der Prämonstratenser in Mananthavady in Kerala/Indien, wurde 1982 dort eingekleidet, und Diakon- und Priesterweihe folgten 1990. Von 1984 studierte Pater Norbert Philosophie am Dharmaram College in Bangalore in Indien, ab 1986 folgte das Studium der Theologie in Einsiedeln in der Schweiz. Dann belegte er einen Pastoralkurs in St. Peters Pontifical Instiute of Thelogy in Banaglore und danach bis 1999 das Studium der Psychologie und Counselling am Institute of St. Anselm in Cliftenville in England. Von 1991 war er sieben Jahre lang Kaplan in wechselnden Pfarrgemeinden in der Diözese Augsburg, von 2000 bis 2009 Prior der Prämonstratenser in Kerala/Indien und dort Pfarrer an der katholischen Kirche Litte Flower Church. Dann, von 2009 bis zu seinem Wechsel nach Sayn und Mülhofen war er in der Prämonstratenser Abtei in Duisburg-Hamborn aktiv als Kaplan und Pfarradministrator in der Propstei Gemeinde St. Johann im Bistum Essen. Dort hatte er zunehmend weniger Zeit für seine Hobbys, zu denen das Volleyballspiel gehört, ebenso das Sammeln von Münzen und Briefmarken. Ebenso malt er gerne und gibt seine Kenntnisse im Kochen weiter. Jüngst war er mit einer Reisegruppe auf den Spuren seiner Kulturen von Delhi nach Südindien. Nach dem Festgottesdienst lud Pater Norbert in den Kreuzgang zu Kaffee und Kuchen ein. Mit seinen Landsleuten hatte er auch indische Spezialitäten vorbereitet. Er freute sich über Gratulationen und Gespräche. PS
Viele Mitbrüder, vor allem aus Indien, waren beim Festgottesdienst dabei.