Allgemeine Berichte | 22.03.2014

Jugendscouts unterstützen und beraten Jugendliche im Landkreis Mayen-Koblenz

Perspektiven erarbeiten und den Nachwuchs weiter fördern

Ausgebildete Fachkräfte unterstützen Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren

Jugendscout Martina Vieten (Zweite von links), der Erste Kreisbeigeordnete Bernhard Mauel (Vierter von links) und Rolf Koch, Geschäftsführer des Jobcenters (Sechster von rechts) freuen sich mit ihren Teams über die gute Zusammenarbeit von Jobcenter und Jugendamt im Landkreis Mayen-Koblenz.privat

Mayen-Koblenz. Manchmal fehlt nur der entscheidende Impuls zum richtigen Zeitpunkt: Jugendlichen Möglichkeiten aufzuzeigen und für Arbeit, Ausbildung oder Weiterbildung motivieren - das ist Hauptaufgabe des Jugendscouts. Seit 2005 beraten und unterstützen die speziell ausgebildeten Fachkräfte im gesamten Landkreis Mayen-Koblenz Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren, die bisher nur schwer erreicht werden konnten.

Martina Vieten ist Jugendscout des Kreisjugendamtes. Sie betreut rund 40 Jugendliche, deren Probleme höchst unterschiedlich sind: Verschuldung, soziale Isolation verbunden mit auffälligem Verhalten, fehlende Unterstützung im Elternhaus oder Suchtverhalten. Stets ist es das Ziel, den jungen Menschen in ihrer schwierigen Lebenssituation zu helfen, ihren Weg in die Gesellschaft zu finden. Ein großer Teil der Jugendlichen hat die Schule abgebrochen und schafft es nicht, ohne Unterstützung auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Gemeinsam mit den Jugendlichen erarbeitet dann der Jugendscout eine berufliche Perspektive und versucht so, die persönliche Situation der jungen Erwachsenen in den Griff zu bekommen.

Die Jugendlichen finden den Kontakt zum Jugendscout häufig über das Jobcenter, die Schulsozialarbeit oder Jugendeinrichtungen. Neben der persönlichen Beratung beinhaltet der Auftrag des Jugendscouts auch die vernetzende Arbeit mit weiteren Akteuren vor Ort, besonders den Trägern der Jugendhilfe, dem Jobcenter, der Agentur für Arbeit und der Schulsozialarbeit. Der Aufwand lohnt sich: Durch intensive Betreuung gelang es im vergangenen Jahr, eine Erfolgsquote von rund 50 Prozent zu erzielen. „Ich bin froh, dass ich viele Jugendliche erfolgreich auf einen guten Weg bringen konnte“, sagt Martina Vieten, die für die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Rhens, Untermosel, Vallendar und Weißenthurm zuständig ist. Auch der Erste Kreisbeigeordnete Bernhard Mauel bestätigt: „Jugendliche in schwierigen Situationen profitieren von der guten Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und Jobcenter im Landkreis Mayen-Koblenz.“

Weitere Infos zur Arbeit der Jugendscouts im Landkreis Mayen-Koblenz bei Martina Vieten unter Tel. (02 61) 10 81 62.Pressemitteilung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Jugendscout Martina Vieten (Zweite von links), der Erste Kreisbeigeordnete Bernhard Mauel (Vierter von links) und Rolf Koch, Geschäftsführer des Jobcenters (Sechster von rechts) freuen sich mit ihren Teams über die gute Zusammenarbeit von Jobcenter und Jugendamt im Landkreis Mayen-Koblenz.Foto: privat

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