Einsegnung des renovierten Pfarrheimes durch Abt Albert Dölken
Piusfest Sayn: „Kirche im Dorf lassen“
Bendorf-Sayn. „Unglaublich, was hier geschaffen wurde“, da sind sich die „Sääner“ einig. Gerne wurde die Chance genutzt, einen ausgiebigen Blick in alle Räume des renovierten Pfarrheimes zu werfen, in den wesentlich heller gewordenen Saal, die unglaublich verwandelte und vergrößerte Küche und die Einzelräume im Erdgeschoss mit neuen Sanitäranlagen. Ein „Wohlfühlort“ für Vereine, Gruppen, aber auch mietbar für Familienfeiern und mehr. Ein Farbkonzept der Innenarchitekten Andrea Kaltenbach und Reinhard Backes bietet eine stimmungsvolle Atmosphäre, das Pfarrheim ist kaum wieder zu erkennen.
„Manche Gemeinde im Umkreis wird Sie nicht nur um diese Räumlichkeiten beneiden, sondern auch darum, dass die Sayner es wieder einmal geschafft haben, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und ihre Wünsche haben Realität werden lassen“, schmunzelte auch Landrat Dr. Alexander Saftig und Vorsitzender des Förderkreises der Abtei Sayn. Er schloss zu Recht auch Pater Thomas - angereist aus Hamborn - in seinen herzlichen Dank ein, stellvertretend für alle, die sich mächtig ins Zeug gelegt haben. „Heute freuen wir uns, dass der Satz ‚Die Kirche im Dorf lassen‘ hier bei Ihnen eine so besondere Bedeutung hat.“
Hajo Stuhlträger begrüßte für den Verwaltungsrat der Abteikirche und dankte allen, die sich im Vorfeld so vehement für die Renovierung eingesetzt haben und ihren Visionen treu geblieben sind. Auch Pfarrgemeinderatsvorsitzender Jochen Schneider hieß herzlich willkommen und lud tatsächlich zu Essen und Trinken ein - „wir freuen uns über eine Spende“.
Die fleißigen Helfer teilten sich auf Getränkeausgabe, auf die Ausgabe von Erbsensuppe und Würstchen und an der Kaffee- und Kuchenbar auf. Abt Albert Dölken OPraem segnete nach dem großen Festgottesdienst das Pfarrheim mit Weihwasser und Weihrauch, gesäumt von den Vereinsabordnungen in Uniform und mit Fahnen, von Messdienern und den Mitgliedern der Tertiarengemeinschaft. Ein gutes Omen für „rege und herzliche Gemeinsamkeit in den neu geschaffenen Räumlichkeiten“. Auch die ersten Familienfeiern wurden bei Markus Janssen bereits angemeldet, so schnell, dass er schon einen Terminkalender zücken musste, um alle Termine vorzumerken. Der Kirchenchor mit Dirigent Wolfgang Heinzen, der Männergesangverein unter musikalischer Leitung von Alois Müller und der Musikverein Sayn unter Stabführung von Stefan Kux trugen wieder zum musikalischen Wohlfühlen ein.
PS
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