Hansestadt Hamburg feierte
Sayner Schmetterlingskönigin zu Gast in Hamburg
Bendorf-Sayn. Der Traum der meisten Mädchen ist es wohl, einmal Prinzessin zu sein. Bei Katharina Michels hat sich diese Traumerfüllung sogar gesteigert: Sie wurde Königin! Als Deutsche Schmetterlingskönigin vertrat die junge Frau nun charmant ihren Lieblingsort Sayn beim fünften Deutschen Königinnentag. Dieser findet alle drei Jahre statt, Ausrichtungsort waren in diesem Jahr die Vier- und Marschlange im Hamburger Bezirk Bergedorf. Zugleich gilt der Königinnentag auch als nationales Treffen für Triker. Sie nutzen die Tage, um ihre blitzenden Gefährte zu präsentieren - für die Königinnen sind es dann ganz besondere „Transportmittel“. Ein vielseitiges Programm wartete an den Tagen in Hamburg. Staatsrat Jens Lattmann begrüßte im Hamburger Rathaus alle Königinnen und Könige. In Bergedorf folgte eine „königliche Meile“, dort konnten die Königinnen Infostände aufbauen, um ihre Region oder ihr zu repräsentierendes Produkt näher vorstellen zu können, dort waren auch zwei Bühnen der internationalen Gartenschau aufgebaut, auf denen alle Königinnen sich und ihr Amt vorstellten. Außerdem gab es eine offizielle Autogrammstunde, wo sich Interessierte Autogramme von allen Königinnen holen konnten. „Es waren sehr viele Besucher interessiert an diesen Andenken, so, dass ich kaum so schnell signieren konnte, wie Nachfragen waren und auch irgendwann mein Kontingent an Autogrammkarten erschöpft war“, berichtet Katharina I. „Es bestand sehr großes Interesse, sowohl an der Geschichte der „Schmetterlingskönigin“ als auch am Garten der Schmetterlinge. Viele verwunderte es, dass es eine Königin für Schmetterlinge gibt, da dieses Amt sicher nicht so populär sei, wie das einer Weinkönigin“. Katharina I. freute sich um so mehr über die große Anerkennung und Bewunderung für ihr Amt, ihr Kleid und ihre Krone.
Ein Gruppenfoto am Elbdeich mit über 250 Königinnen wird auch später eine besondere Erinnerung bleiben. Rheinland-Pfalz stellte den größten Teil an Königinnen aus einem Bundesland, bedingt vor allem durch die zahlreichen Weinköniginnen. Schließlich gab es einen riesigen - über vier Kilometer langen - Erntedankumzug. Fast zweieinhalb Stunden dauerte der Umzug. „Wir haben den Weg nicht zu Fuß zurückgelegt, sondern jede Königin saß auf einem Trike und wurde „kutschiert“, um sich auf das Autogramme geben konzentrieren zu können. Die Resonanz war erstaunlich, die Verantwortlichen reden von über 40.000 Besuchern, die den Zug angeschaut und bewundert haben“. Nach ihrer Inthronisierung beim 35. Burgen- und Parkfest in diesem Jahr war dies ein toller Einstieg in die vielfältigen Termine einerSchmetterlingskönigin.
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