Allgemeine Berichte | 06.04.2014

„Familie sayn“ pflanzte Blutbuche zum 10. Geburtstag

Sinnbild für eine große Familie

Dieser Baum soll auch den Dank ausdrücken, dass alle immer im Schlosspark der Familie zu Sayn-Wittgenstein willkommen sind.

Bendorf-Sayn. Im Jahre 2004 wurde der Zusammenschluss „Familie sayn“ als Familienausschuss der Pfarrgemeinde Sayn gegründet. Nun haben die Aktiven zum zehnten Geburtstag einen Baum im Schlosspark gepflanzt, dort, wo alle zwei Jahre ein Benefizlauf organisiert wird: 2009 für das „wellcome-Projekt“, 2011 für das Pfarrheim in Sayn und 2013 für die Vereine, die in der Jugendarbeit aktiv sind.

„Mit einem Geburtsbäumchen drückt man den Wunsch aus, dass sich das Kind in einer gesunden und grünen Welt entwickeln und aufwachsen kann. Jetzt ist dieses Kind, unsere ‚Familie sayn’, immerhin schon zehn Jahre alt, schon fast in der Pubertät. Man sieht es an unseren Kindern“, so Ute Stuhlträger-Fatehpour für den Zusammenschluss bei der kleinen Feierstunde im Schlosspark. Die Wahl fiel auf eine Blutbuche, die die Gäste – darunter auch Fürstin und Fürst zu Sayn Wittgenstein und Pater Thomas Lüke – bereits überragte. „Sie können dreißig Meter hoch und über 200 Jahre alt werden. Also wir werden viel Zeit haben, diesen Baum groß werden zu sehen, vielleicht werden wir auch Gelegenheit haben mit unseren Enkeln hier Schatten zu suchen und zu erzählen von unseren Beweggründen, diese ‚Familie sayn’ zu gründen. Um familienfreundliche Werte zu stärken, Kräfte zu bündeln und zu vernetzen. Wir haben viele Äste gebildet. Der Stamm war für mich immer die Verbundenheit im Glauben, ob es die Kinder- oder Familienmessen waren, die Betandachten, die Bibelgespräche, die Abteimäuse, aber auch die vielen naturkundlichen Ausflüge, Ferienangebote, Bastel- und Backnachmittage, die Bildungsangebote, Ritterspiele, Dichterlesungen, Karnevalsumzüge, St Martin, Kinderdiscos, der dicke Ast der sozialen Aktionen, das Wellcome Projekt, die Mutter Kind Gruppen, die Benefizläufe und viel Aktionen mehr“, betonte Ute Stuhlträger-Fatehpour. "Dieser Baum soll auch unseren Dank ausdrücken, dass wir hier im Park bei der fürstlichen Familie immer willkommen waren, sein durften und gefördert wurden. Die meiste und intensivste Pflege aber haben Sie, lieber Pater Thomas, uns in den letzten zehn Jahren zukommen lassen. Sie waren immer da, haben uns immer leise, wohlwollend unterstützt, Halt gegeben. Deshalb haben wir auch ein gutes Wurzelwerk gebildet. Hoffentlich erleben wir hier mit unserem Baum, dass wir weiter wachsen im Miteinander, in unseren Familien, in unseren Freundschaften und in unserem Glauben“. Und schmunzelnd blickte Sie auf die Aktiven von „Familie sayn“ in dreißig Jahren. Fachlich unterstützte dankenswerterweise Daniel Wirges die Gruppe, indem er den „Fagus sylvatica purpurea“ einpflanzte und sicherte, Peter Wirges hatte den Baum besorgt. Tatkräftig unterstützten die Jugendlichen ihn bei der Pflanzung. Gabriela Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn dankte: "Ich bin sicher, dass sich alle Besucher des Schlossparks daran erfreuen werden“. Der Fürst betonte, dass weitere Baumpflanzungen auch für den Park ein Geschenk wären. Und Pater Thomas resümierte „Die ganze Aktion war für mich wieder ein Stück Wachrufen guter - fast alter - Zeit“. Er segnete den „Familie sayn“-Baum. PS

Dieser Baum soll auch den Dank ausdrücken, dass alle immer im Schlosspark der Familie zu Sayn-Wittgenstein willkommen sind.
Sinnbild für eine große Familie

Unter fachkundiger Mithilfe von Daniel Wirges wurde der Baum eingepflanzt und gesichert.

Dieser Baum soll auch den Dank ausdrücken, dass alle immer im Schlosspark der Familie zu Sayn-Wittgenstein willkommen sind.

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