CDU-Stadtverband Bendorf
Stahlspundwand im Rheinhafen verlängern
Antrag der CDU-Ratsfraktion stieß im Stadtrat auf eine breite Zustimmung
Bendorf.Mit ihrem Antrag, die Stahlspundwand im Bendorfer Rheinhafen auch auf den südlich gelegenen Hafenbereich auszudehnen, stieß die CDU-Ratsfraktion auch bei den anderen Parteien im Bendorfer Stadtrat auf eine breite Zustimmung. Durch diese Erweiterung sollen die Möglichkeiten des Be- und Entladens von Schiffen deutlich verbessert und die Liegezeiten für die Schiffer verkürzt werden. „Die erst in jüngster Zeit erfolgte Fertigstellung einer solchen Spundwand im nördlichen Hafenbereich hat mit der damit verbundenen Schaffung einer hochwasserfreien Lagerfläche zu wesentlichen Erleichterungen bei der Verladung geführt, bei den anliegenden Firmen hohe Eigeninvestitionen in Gang gesetzt und ihnen die Annahme von Aufträgen ermöglicht, die sie früher nicht hätte durchführen können“, heißt es in der Begründung des Antrags, die der CDU-Fraktionsvorsitzende Christoph Helling vortrug. Die große wirtschaftliche Bedeutung der Rheinhäfen, die auch von der rheinland-pfälzischen Landesregierung immer wieder hervorgehoben wird, wird zudem durch ökologische Vorteile untermauert: die Binnenschifffahrt entlastet nämlich ganz wesentlich den Straßenverkehr, senkt dadurch den CO2-Ausstoß, verringert die Lärmemissionen und ist dadurch ausgesprochen umweltfreundlich. Vieles wird allerdings davon abhängen, ob sich auch an dieser Baumaßnahme das Land und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Mayen-Koblenz wieder mit den entsprechenden Zuschüssen beteiligen. Zwar würde der Bau der Spundwand in diesem Bereich kostenmäßig wesentlich günstiger ausfallen, weil die dort vorhandene abgeschrägte Mauer - anders als seinerzeit die alte Kaimauer im nördlichen Bereich - baulich noch so intakt ist, dass sie zur Verankerung der Spundwand dienen kann, aber zum Nulltarif ist auch sie nicht zu haben. Wie CDU-Stadtverbandsvorsitzender Bernhard Wiemer schon im Vorfeld erklärte, werde das für die Zukunftsfähigkeit des Hafens wichtige Vorhaben die GmbH aber nicht so belasten, dass dadurch die Gewinnausschüttungen für das städtische Freibad wesentlich geschmälert würden. Notwendig sei es indes, die Rheinhafen GmbH schon jetzt mit der Planung und Kostenberechnung zu beauftragen, da sich die erforderlichen Genehmigungsverfahren für die Durchführung der Maßnahme erfahrungsgemäß über Jahre hinziehen könnten. Eine Meinung, die alle Ratsfraktionen teilten.
Pressemitteilung
CDU-Stadtverband Bendorf