Allgemeine Berichte | 14.05.2013

Laufen und Helfen e.V.

Supermarathon für den guten Zweck

Bendorferin Ute Simon-Adorf könnte „GutsMuths“-Läuferin werden

Vereinsvorsitzender Dr. Christof Knebel (Mitte), sowie Ute Simon-Adorf und Jan Förster laufen beim Rennsteigmarathon. PS

Bendorf. Der „GutsMuths-Rennsteiglauf“ ist der größte Landschaftslauf Mitteleuropas und gewiss einer der schönsten. Er erinnert an Johann Christoph Friedrich GutsMuths, der als deutscher Pädagoge auch als Mitbegründer des Turnens gilt. Bücher wie „Spiele zur Übung und Erholung des Körpers und Geistes“ (1796) zeugen von seinen bahnbrechenden Ideen. Der Erinnerungslauf führt über den Rennsteig - den Höhenweg des Thüringer Waldes. In jedem Jahr nehmen über 15.000 Läufer, Nordic Walker und Wanderer daran teil. Für Ostdeutschland hat die Veranstaltung zudem Kultstatus. Der seit den 70er Jahren stattfindende Lauf war die größte Breitensportveranstaltung der DDR, es galt immer schon als eine große Anerkennung in Sportlerkreisen, daran teilgenommen zu haben. „Auch heute ist es ein Markenzeichen, ein GutsMuths-Läufer zu sein“. Auch der Koblenzer Benefiz-Verein „Laufen & Helfen e.V.“ wird mit drei Aktiven am Start sein. „Wir laufen den Supermarathon mit 72,7 km“, so Vorsitzender Dr. Christof Knebel, der mit Vereinserlösen in den vergangenen Jahren Projekte wie das Kinderhospiz Koblenz oder die Manna Eye-Augenklinik in Kamerun unterstützen konnte. Das Prinzip ist ganz einfach. Die Vereinsläufer lassen sich gerne je Laufkilometer oder mit einem festen Spendenbetrag von Privatleuten oder Firmen sponsoren. Das Geld fließt „eins-zu-eins“ ohne Verwaltungskosten einem guten Zweck zu. Diesmal mit am Start ist die Bendorferin Ute Simon-Adorf, für sie wird es der erste Ultralauf, also mehr als die Marathondistanz von 42,195 km. Sie möchte sich künftig neben ihrem Laufengagement noch mehr für die Hilfe Dritter einsetzen und bringt sich im Koblenzer Verein aktiv mit ein. Ebenso dabei ist Vereinsvorsitzender Dr. Christof Knebel, der über Trailerfahrung verfügt und 2012 den TransAlpine-Run absolviert hat und Jan Förster, dessen erster Ultralauf jüngst Anfang Mai der Westerwaldlauf war. Er war Skater, bevor er im Laufen seine Profession gefunden hat. Verein und Läufer freuen sich über eine Unterstützung, Infos unter info@laufenundhelfen.de oder per Unterstützung auf das Spendenkonto (Nr. 7590687 bei der apo-Bank, BLZ 30060601).PS

Vereinsvorsitzender Dr. Christof Knebel (Mitte), sowie Ute Simon-Adorf und Jan Förster laufen beim Rennsteigmarathon. Foto: PS

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