„Laufen und Helfen e. V.“ - Benefizprojekt
„Ultralauf“ für den guten Zweck
Läufer absolvierten 72,7 Kilometer mit Unterstützung von Kilometersponsoren
Koblenz/Bendorf. Der „GutsMuths-Rennsteiglauf“ als größter Landschaftslauf Mitteleuropas, das Ziel von Vereinsvorsitzendem Dr. Christof Knebel von „Laufen und Helfen e. V.“, ein Läufer mit Trailererfahrung, der 2012 den TransAlpine-Run absolviert hatte. Mit am Start auch die Bendorferin und Ultralauf-Neuling Ute Simon-Adorf und der Koblenzer Jan Förster, der seinen ersten Ultralauf mit dem Westerwaldlauf geschafft hatte. Der Marktplatz in Eisenach war Startpunkt morgens um 6 Uhr bei sieben Grad auf dem Thermometer. Es ging vorwiegend bergauf, aber die Läuferverpflegung an der Strecke war mit Obst, Schmalzbroten, Würstchen und dem berüchtigten Haferschleim sowie Wasser, Tee, Cola, Brühe und Schwarzbier bestens ausgestattet. Nach dem bei Biathleten bekannten „Grenzadler“ bei Oberhof ging es dann auf den Großen Beerberg, die mit 982 Metern höchste Erhebung im Thüringer Wald. Glücklicherweise hatte Petrus während des gesamten Laufes ein Einsehen. „Die letzten Kilometer führten dann bergab bis zum Sportplatz in Schmiedefeld bei 72,7 Kilometer. „Für alle drei Teilnehmer von Laufen & Helfen ist dies die längste Strecke, die wir in unserem Läuferleben absolviert haben“, so Christof Knebel. „Und wir alle wissen, dass wir nur durch die Beendigung der gesamten Strecke das Maximum der angebotenen Sponsorengelder erzielen konnten“. Die Vereinsläufer lassen sich je Laufkilometer oder mit einem festen Spendenbetrag von Privatleuten oder Firmen sponsern. Mit den Vereinserlösen konnten in den vergangenen Jahren Projekte wie das Kinderhospiz Koblenz oder die Manna Eye-Augenklinik in Kamerun unterstützt werden. Das Geld fließt „eins zu-eins“ ohne Verwaltungskosten einem guten Zweck zu. Verein und Läufer freuen sich über eine Unterstützung, Infos unter info@laufenundhelfen.de oder per Unterstützung auf das Spendenkonto (Nr. 7590687 bei der apo-Bank, BLZ 30060601).
„Der Lauf war Mega-Wahnsinns-Super-Toll“, blickt Ute Simon-Adorf mehr als zufrieden auf dieses Highlight zurück. „Ich werde sicher noch sehr lange davon zehren und ich bin sehr dankbar so etwas machen zu dürfen. Zum einen für mich selbst, zum anderen mit toller Begleitung und mit einem Sinn verbunden. Infos unter www.laufendundhelfen.de.
-PS