Lebensmittelkontrolleure schulen Mitarbeiter der „Tafel“
Unterstützung für gemeinnützige Arbeit
Kreis MYK. In Deutschland existieren 900 „Tafeln“, die regelmäßig über 1,5 Millionen Menschen mit Lebensmitteln versorgen. Im Landkreis Mayen-Koblenz sind für die „Tafeln“ in Mayen, Polch und Andernach 125 ehrenamtliche Mitarbeiter tätig. Damit hygienisch und gesundheitlich nur einwandfreie Produkte abgegeben werden, schulten Lebensmittelkontrolleure der Kreisverwaltung die Mitarbeiter der Tafel.
Mehr als 360 Menschen im Kreis erhalten wöchentlich Lebensmittel der „Tafel“. Nimmt man die Zahl der zugehörigen Familienmitglieder hinzu, kommt man auf über 900 Menschen, die auf diese Zuwendung angewiesen sind. Die Lebensmittel umfassen alle denkbaren Produktgruppen von frischem Obst und Gemüse über Schokolade bis hin zu Konserven und Tiefkühlkost. Es handelt sich meist um Produkte, die aus unterschiedlichen Gründen als nicht mehr „marktgängig“ eingestuft sind, sei es Brot vom Vortag, Produkte nah am Mindesthaltbarkeitsdatum oder solche mit fehlerhafter Bedruckung.
Die „Tafel“ gilt als Lebensmittelunternehmer und die ehrenamtlichen Helfer müssen entsprechend ihrer Tätigkeit geschult werden. Um die gemeinnützige Arbeit der „Tafel“ zu unterstützen, übernahmen Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung diese Schulungen.
Um das Thema möglichst anschaulich darzustellen, wurden die Details mit einer Power-Point-Präsentation verdeutlicht. Die Lebensmittelkontrolleure Birgit Kußnerus und Michael Laufenberg an zwei Veranstaltungen in Mayen und Hermann Josef Theisen an einer Veranstaltung in Andernach zeigten anhand von Fotos, wo die hygienischen Schwerpunkte bei Abholung, Transport, Lagerung und Ausgabe der Produkte liegen. Hierbei geht es vor allem um die Einhaltung der Temperaturanforderungen, die persönliche Hygiene, Arbeits- und Produkthygiene. Im Anschluss wurden die Fragen der Ehrenamtler diskutiert. Die Koordination der Schulungen erfolgte über den Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr in Mayen.
Jede Spende hilft
Die „Tafeln“ nehmen gerne Sachspenden entgegen, sind aber auch auf Geldspenden angewiesen, da die laufenden Nebenkosten für Miete und Instandhaltung der Tafelfahrzeuge getragen werden müssen.
Pressemitteilung der
Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
