Politik | 15.10.2013

DGB Bendorf

Vertreter des Kibbuz „Givat Haviva“ waren zu Gast

Ferhat Cato (Mitte) mit dem Direktor des Kibbuz, Yaniv Sagee (l.) und dem Direktor des arabisch-jüdischen Zentrums für Frieden , Riad Kabha (r.). privat

Mainz/Bendorf. Bei einer Veranstaltung der Landeszentrale für Politische Bildung in Mainz über die politische Situation in Israel und im Nahen Osten referierten dort die Direktoren des Kibbuz „Givat Haviva“, Yaniv Sagee, der selbst jüdischer Israeli und Sozialist ist, und der Direktor des dazugehörigen arabisch-jüdischen Friedenszentrums, Riad Kabha, ein arabischer Israeli - und sein Freund.

Kibbuzime sind genossenschaftliche Wohnformen, die vor allem in der Gründerzeit eine entscheidende Rolle bei der jüdischen Besiedlung Israels gespielt haben. Heute gibt es noch über hundert dieser genossenschaftlichen Siedlungen im Staate Israel. „Givat Haviva“ ist das vielleicht berühmteste Kibbuz des Landes, das sich vor allem in der Friedensarbeit und im Ausgleich mit den arabischen Nachbarn Israels einen Namen gemacht hat. Die Arbeit des Kibbuz wird weltweit in Förderkreisen unterstützt, so auch in Deutschland - Informationen dazu auf der Internetseite http://www.givat-haviva.de/.

Ferhat Cato, DGB-Vorsitzender in Bendorf und Bundesvorsitzender von IFIAS Deutschland, hatte für die sozialdemokratische Jugendbewegung in den 1980er Jahren zweimal in „Givat Haviva“ längere Zeit gelebt und gearbeitet und mitgeholfen, den deutsch-israelischen Jugendaustausch auszubauen. Im vollen Saal der Landeszentrale für Politische Bildung erläuterten die beiden Gäste aus Nahost zur Überraschung der deutschen Teilnehmer, dass sie selbst der Überzeugung seien, dass es nunmehr zu einem Frieden zwischen Israel und seinen Nachbarn kommen werde.

Pressemitteilung

DGB Bendorf

Ferhat Cato (Mitte) mit dem Direktor des Kibbuz, Yaniv Sagee (l.) und dem Direktor des arabisch-jüdischen Zentrums für Frieden , Riad Kabha (r.). Foto: privat

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