Freisprechungsfeier der Tischlerinnung Mayen
Viel Liebe zum Beruf
Plaidt. Reges Interesse bei der „Freisprechung“ in den Räumen der VR Bank Rhein-Mosel in Plaidt. Anwesend waren auch Ortsbürgermeister Wilhelm Anheier, der sich auch die Ausstellungsstücke der Gesellen genauer betrachtete. Bernd Butter als „Hausherr“ der VR Bank hieß alle herzlich Willkommen und freute sich auch über die ausgestellten Exponate in den Räumlichkeiten.
Bürgermeister Klaus Bell gratulierte den Junghandwerkern zur erfolgreich abgelegten Gesellenprüfung. „Sie haben es geschafft liebe frisch gebackene Gesellen, sie haben ihre Ausbildung erfolgreich beendet, sie haben nach der Schule einen weiteren bedeutsamen Abschnitt in ihrem noch jungen Leben gemeistert, heute werden sie freigesprochen und dazu möchte ich ihnen vielmals gratulieren“, so Klaus Bell. Er zeigte sich von den Exponaten ebenfalls sehr angetan und beeindruckt von der Leistung der jungen Leute. Sicher war die Ausbildungszeit nicht immer einfach, bei den hohen Anforderungen, die heute gestellt werden, doch es hat sich für die Gesellen gelohnt, so Bell weiter.
Bevor er die Urkunden überreichen konnte, gab Obermeister Christoph Rieger einen kleinen Einblick in die Ausbildungszeit, lobte die Auszubildenden und ihr Engagement. Er gab den jungen Leuten die Empfehlung mit auf den Weg, ich weiter nach einem geeigneten Betrieb in der Region umzusehen und ihr Können unter Beweis stellen.
Zusammen mit Alexandra Birk-Märker (Klassenlehrerin), Simon Mohr (Lehrlingswart), Alexander Junglas und Gabriele Vogtel (Abteilungsleiterin) ging es dann zur Ausgabe der Zeugnisse und auch der Urkunden. Nachfolgende Junghandwerker freuten sich über ihre Freisprechung: Florian Ackermann (Kehrig), Sebastian Bräuer (Andernach), David Eul-Abels (Zettingen), Peter Graupner (Andernach), Benedikt Hammes (Kehrig), Kevin Henseler (Volkesfeld), Marcel Herringer (Mayen), Lukas Meurer (Mendig) und Philip Sill (Saffig). Zum Abschluss hatte Kevin Henseler nicht nur die beste Prüfung vorzuzeigen und auch das beste Gesellenstück, sondern er hatte auch ein paar Abschlussworte für die Anwesenden vorbereitet. Er gab dabei einen kleinen Überblick über den Beruf des Tischlers.
Es sei abwechselungsreicher und traditionsreicher Beruf, so Henseler. Man spürte bei seinen Ausführungen die Liebe zum Holz und seiner Arbeit als Tischler deutlich und das macht doch einen guten Gesellen aus. Bleibt zu hoffen, dass die nun freigesprochenen Junghandwerker in ihrem Beruf eine feste Anstellung finden werden.
Die Tischler Innung Mayen hatte zur Freisprechung in die Räumlichkeiten der VR Bank Rhein-Mosel nach Plaidt eingeladen.Fotos: US
