Politik | 02.04.2015

SPD Mayen

Willi-Brandt- Medaille für Rolf Schäfer

Auszeichnung für den langjährigen Vorsitzenden der Mayener SPD

Der Leiter der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Clemens Hoch, Oberbürgermeister Achim Hütten anlässlich der Verleihung der Willi-Brandt-Medaille an Rolf Schäfer (v.l.n.r.).Peter Seydel

Mayen. Dem Vorsitzenden der Mayener SPD, Rolf Schäfer, wurde an seinem 60. Geburtstag für seine jahrzehntelange, ehrenamtliche Arbeit für die SPD die Willi-Brandt-Medaille verliehen. Im Rahmen einer vom SPD-Ortsverein Mayen organisierten Feierstunde mit Familie, Freunden und politischen Mitstreitern Schäfers übernahm die Auszeichnung der Leiter der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Clemens Hoch. Die Laudatio hielt der Andernacher Oberbürgermeister Achim Hütten, seit vierzig Jahren Freund und politischer Weggefährte Schäfers.

Willi-Brandt-Medaille, die höchste Auszeichnung der SPD

Mit der Willi-Brandt-Medaille, benannt nach dem früheren Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger, ehrt die SPD verdiente Mitglieder, die sich in besonderer Weise um die Sozialdemokratie verdient gemacht haben. Es handelt sich dabei um die höchste Auszeichnung, die die Partei an ihre Mitglieder vergibt. In seiner Ansprache spann Hütten den Bogen von der Zeit Schäfers als Mayener Juso-Vorsitzender über die Nachfolge Hans Seichters und von Günter Laux als Vorsitzender der Mayener SPD bis hin zum Jahrzehnte währenden Fraktionsvorsitz der Mayener SPD und des stellvertretenden Fraktionsvorsitzes der SPD-Kreistagsfraktion. In die rund zwanzig Jahre als Vorsitzender fiel die Amtszeit der Mayener Landtagsabgeordneten Anne Spurzem oder des SPD-Oberbürgermeisters Günter Laux. Stets sei Rolf Schäfer an entscheidender Stelle mit dabei gewesen, als Weichen gestellt wurden. „Und Du hast in einer für Mayen, für Dich selbst und Deine Familie sehr schwierigen Zeit, aus einer fast aussichtslosen Position selbst für das Amt des Oberbürgermeisters kandidiert; nicht, weil Du das Amt brauchtest, sondern weil Mayen jemand brauchte, der es kann und der den Mut hatte, es zu tun,“ so Hütten. Als herausragende Merkmale bezeichnete der Andernacher OB Schäfers Mut und seine Treue; den Mut, Neues zu wagen und die Treue beispielsweise zu den Menschen der Stadt und des Landkreises, zu „seinem“ Fußballverein Rheinland Mayen oder zu den Idealen der Sozialdemokratie. „Immer, wenn ich Dich brauchte, zuvorderst als Freund, warst Du da und das galt auch für viele andere, die bei Dir Rat oder Unterstützung suchten.“

Rolf Schäfer gibt im April den Parteivorsitz auf

Der Dank Hüttens ging auch an die Familie Schäfers, seine Frau und seine beiden Söhne, die stets den Rückhalt gaben für seine ehrenamtliche Tätigkeit im Kreistag, im Stadtrat, in unzähligen Ausschüssen und Beiräten oder aktuell als ehrenamtlicher Beigeordneter des Kreises Mayen-Koblenz. In einer sehr bewegen Ansprache dankte ihm auch sein ältester Sohn Alexander für den Rückhalt, auch wenn sie mal „Mist gebaut hätten“ und dafür, dass er trotz seiner politischen und beruflichen Arbeit stets Zeit für die Familie hatte. Nachdem Rolf Schäfer bereits im vergangenen Jahr nicht mehr für den Fraktionsvorsitz im Mayener Stadtrat kandidiert hat, wird er bei der turnusgemäßen Mitgliederversammlung im April auch den Parteivorsitz in jüngere Hände abgeben.

„Erhalt einer Freundschaft“

Rolf Schäfer dankte abschließend den Initiatoren des Empfangs. Es sei gelungen, ganz viele politische Wegbegleiter, Freunde und Familienmitglieder zusammenzubringen. Rolf Schäfer schloss mit einem Zitat von Samuel Butler zum „Erhalt einer Freundschaft“. Bei allen Erfahrungen und Erlebnissen, die er in den letzten Jahrzehnten habe sammeln dürfen, so Rolf Schäfer bliebe die Begegnung mit Menschen von besonderem Wert. Von diesen Menschen fühle er sich getragen. Für die damit verbundene Treue dankte Rolf Schäfer allen Anwesenden, seiner Familie und seinen Freunden.

Pressemitteilung

der SPD Mayen

Der Leiter der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Clemens Hoch, Oberbürgermeister Achim Hütten anlässlich der Verleihung der Willi-Brandt-Medaille an Rolf Schäfer (v.l.n.r.).Foto: Peter Seydel

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