Politik | 11.08.2015

Stadt Bendorf informiert:

Wohin mit Bioabfall, Garten- und Grünabfällen, Bauschutt?

Bendorf. Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, eine ordnungsgemäße Abfallbeseitigung, wird leider oftmals von unsensiblen und auch teils rücksichtslosen Zeitgenossen aus dem Bewusstsein verdrängt. Und so kommt es mit steigender Tendenz zur illegalen Müllentsorgung in der freien Landschaft: Feld, Wald und Flur. Diese illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt. Den Verursachern werden die entstandenen Verwaltungskosten auferlegt. Außerdem wird die widerrechtliche Müllablagerung als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld geahndet. Geht von illegal abgelagerten Abfällen eine Gefahr für die Umwelt aus, kann die Ablagerung auch als Straftat verfolgt werden.

Für Bioabfälle stehen gegenwärtig die Bio-/Restmüll-Mehrkammergefäße zur Verfügung. Ins Biofach gehören Küchenabfälle (Obst- Gemüse-, Salat- und Lebensmittelreste, Südfrüchte, auch Zitrusfrüchte, feste Speisereste in Kleinmengen wie Knochen, Brotreste, Nudeln usw., Kaffeefilter, Kaffee- und Teesatz und -beutel, Eierschalen), Garten- und Grünabfälle (Laub, Gras und Heckenschnitt, kleine Baumzweige, Blumen, Topfpflanzen (ohne Topf), Blumenerde, Wildkräuter, Moos), sonstige organische Abfälle wie Sägespäne von unbehandeltem Holz, kompostierbares Kleintierstreu.

Die Stadt Bendorf gehört auch zu den Containerstandorten, an denen die Bürger vom 1. März bis 30. November bis zu einem cbm Grünabfall oder Bauschutt je Anlieferung entsorgen können.

Je Anlieferung werden 3 Euroberechnet. Die Annahme erfolgt durch die Mitarbeiter des Bauhofes der Stadtwerke Bendorf samstags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr. Die Nutzung dieses guten Angebots wird daher ausdrücklich empfohlen.

Illegale Abfallablagerungen von Garten- und Grünabfällen (Grünschnittablagerungen) werden von Verursachern oft als vergleichsweise unschädlich beurteilt. Diese Beurteilung ist jedoch zweifelsfrei unzutreffend. Garten und Grünabfälle in Feld, Flur und Waldbereichen verursachen dort einen unerwünschten Nährstoffeintrag, behindern den natürlichen Aufwuchs und verunstalten die Landschaft. Darüber hinaus können auf diese Weise ortsfremde Pflanzen eingeführt werden, die verwildern und heimische Wildpflanzen verdrängen. Ferner kommt es zur Verdrängung dort lebender Tiere. Es ist sogar möglich, dass solche unnatürlich eingetragenen Grünschnitte (Grasteppiche) das Wachstum und die Verbreitung von Zecken begünstigen.

Die Unterlassung von illegalen Müllablagerungen in der freien Landschaft dient daher dem unbedingt notwendigen und wirkungsvollen Schutz der Umwelt und damit dem Schutz unserer eigenen Lebensgrundlagen als Gesamtsystem.

Pressemitteilung

Stadt Bendorf

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Imageanzeige
Dauerauftrag 2025
Dauerauftrag Imageanzeige
Räumungsverkauf
Sommerfest
Referent/in (w/m/d)
Anzeige KW 24
Empfohlene Artikel
Mit Dank und Blumen verabschiedete Bürgermeister Christoph Moor Gabriele Zils, die 15 Jahre lang Schiedsfrau war.
23

Bendorf. Ausgebremst hat der Bendorfer Stadtrat seinen Bürgermeister Christoph Mohr. Denn der wollte nicht, dass die Spiel- und Freifläche am Mülhofener Kirchhofsweg durch Teilverkauf verkleinert wird. Ungewöhnlich, denn meistens herrscht zwischen Stadtrat und Bendorfer Verwaltung „Friede, Freude, Eierkuchen“, denn überwiegend werden Verwaltungsvorlagen einstimmig durchgewunken.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: Jochen Tack / Polizei NRW
1387

Bad Marienberg. Am 13.06.2026 gegen 22:31 Uhr kam es im Bereich des Parkhauses in der Albrechtstraße in Bad Marienberg zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde ein Pärchen von einer bislang unbekannten Personengruppe angegriffen. Die Gruppe soll aus mehreren Personen, nach ersten Erkenntnissen etwa acht jungen Männern, bestanden haben.

Weiterlesen

Die Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“
1077

Mundart-Sänger Daniel Ferber mit neuem Projekt

Die Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“

Koblenz. Das Jahr 2006 ist vielen Koblenzern in guter Erinnerung: nicht nur durch das deutsche „Sommermärchen“, sondern auch durch ein ganz besonderes Projekt.

Von Horst Hohn aus Mülheim-Kärlich

Weiterlesen