Politik | 07.07.2015

Stadtverwaltung Bendorf informiert

Wohin mit dem Müll?

Bendorf. Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, eine ordnungsgemäße Abfallbeseitigung, wird leider oftmals von unsensiblen und auch teils rücksichtslosen Zeitgenossen aus dem Bewusstsein verdrängt. Und so kommt es mit steigender Tendenz zur illegalen Müllentsorgung in der freien Landschaft: Feld, Wald und Flur. Diese illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt. Den Verursachern werden die entstandenen Verwaltungskosten auferlegt. Außerdem wird die widerrechtliche Müllablagerung als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld geahndet. Geht von illegal abgelagerten Abfällen eine Gefahr für die Umwelt aus, kann die Ablagerung auch als Straftat verfolgt werden.

Für Bioabfälle stehen gegenwärtig die Bio-/ Restmüll-Mehrkammergefäße zur Verfügung. Ins Biofach gehören Küchenabfälle (Obst- Gemüse-, Salat- und Lebensmittelreste, Südfrüchte, auch Zitrusfrüchte, feste Speisereste in Kleinmengen wie Knochen, Brotreste, Nudeln usw., Kaffeefilter, Kaffee- und Teesatz und -beutel, Eierschalen), Garten- und Grünabfälle (Laub, Gras und Heckenschnitt, kleine Baumzweige, Blumen, Topfpflanzen (ohne Topf), Blumenerde, Wildkräuter, Moos), sonstige organische Abfälle wie Sägespäne von unbehandeltem Holz, kompostierbares Kleintierstreu.

Die Stadt Bendorf gehört auch zu den Containerstandorten, an denen die Bürger vom 1. März bis 30. November bis zu einem Kubikmeter Grünabfall oder Bauschutt je Anlieferung entsorgen können. Je Anlieferung werden drei Euro berechnet. Die Annahme erfolgt durch die Mitarbeiter des Bauhofes der Stadtwerke Bendorf samstags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr. Die Nutzung dieses guten Angebots wird daher ausdrücklich empfohlen. Illegale Abfallablagerungen von Garten- und Grünabfällen (Grünschnittablagerungen) werden von Verursachern oft als vergleichsweise unschädlich beurteilt. Diese Beurteilung ist jedoch zweifelsfrei unzutreffend. Garten und Grünabfälle in Feld, Flur und Waldbereichen verursachen dort einen unerwünschten Nährstoffeintrag, behindern den natürlichen Aufwuchs und verunstalten die Landschaft. Darüber hinaus können auf diese Weise ortsfremde Pflanzen eingeführt werden, die verwildern und heimische Wildpflanzen verdrängen. Ferner kommt es zur Verdrängung dort lebender Tiere. Es ist sogar möglich, dass solche unnatürlich eingetragenen Grünschnitte (Grasteppiche) das Wachstum und die Verbreitung von Zecken begünstigen. Die Unterlassung von illegalen Müllablagerungen in der freien Landschaft dient daher dem unbedingt notwendigen und wirkungsvollen Schutz der Umwelt und damit dem Schutz unserer eigenen Lebensgrundlagen als Gesamtsystem. Pressemitteilung

Stadtverwaltung Bendorf

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Dauerauftrag Imageanzeige
EM-Anzeige
Titelanzeige
Anzeige Sonne aufs Dach - o.B.
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Daniel Ferber ist zwischenzeitlich überregional bekannt. Mit seiner Hymne „Kowelenz“ landete er bereits vor Jahren einen Überraschungs-Erfolg. Mit der Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“ gibt er erneut eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt ab.
734

Mundart-Sänger Daniel Ferber mit neuem Projekt:

Die Neuauflage von „Dau bes Kowelenz“

Koblenz. Das Jahr 2006 ist vielen Koblenzern in guter Erinnerung: nicht nur durch das deutsche „Sommermärchen“, sondern auch durch ein ganz besonderes Projekt. Unter dem Motto „Dau bes Kowelenz“ produzierten Dirk Zimmer und das Café Hahn ein Kultvideo. Der bekannte Koblenzer Mundart-Sänger hat sich dieses Video vor einigen Wochen durch Zufall noch einmal angeschaut. Spontan entstand bei ihm die Idee, das Projekt in moderner Form neu aufzulegen und weiterzudenken.

Von Horst Hohn aus Mülheim-Kärlich

Weiterlesen

Der CDU-Landtagsabgeordnete Philip Rünz vor Ort am Peter-Altmeier-Ufer: Die neuen Fahrbahnschwellen mit beidseitigen Durchlässen für den Radverkehr ersetzen die zuvor kritisierten Einengungen.
92

Koblenz. Die Anpassungen der Verkehrsführung am Peter-Altmeier-Ufer sind fürs Erste abgeschlossen. Die Stadt Koblenz hat damit Maßnahmen umgesetzt, die den Kernforderungen der Petition von Philip Rünz weitestgehend entsprechen. Für den CDU-Landtagsabgeordneten und Stadtrat ist das auch ein Erfolg der Bürgerinnen und Bürger, die die Petition mit rund 1.400 Unterschriften unterstützt haben. „Diese Verbesserungen zeigen, dass Bürgerbeteiligung wirkt.

Von Büro Philip Rünz MdL aus Koblenz

Weiterlesen