CDU Stadtverband Bendorf
Zugesagt, aber nicht ausgeführt
In der Bürgersprechstunde mit Josef Dötsch, MdL, ging es um nicht eingelöste Zusage des LBM
Bendorf. Schäden im Untergrund der Hauptstraße (zwischen Siegburger- und Steinstraße) war ein herausragendes Thema, das Bürger mit zur Sprechstunde des CDU-Landtagsabgeordneten Josef Dötsch in das Bürgerbüro der Bendorfer CDU mitbrachten. Das Thema ist alles andere als neu, aber bei der Mängelbeseitigung hakt es noch immer. Deutlicher formuliert: es hat sich entgegen von Zusagen seitens des Landesbetriebs Mobilität (LBM) nichts getan.
Vor allem wenn Busse den genannten Teilbereich der Hauptstraße passieren, rappelt es in den anliegenden Gebäuden bereits seit vielen Jahren. Mittlerweile sind die Erschütterungen auch schon in den dahinter liegenden Anwesen zu spüren. Martha Blümling, die dem Abgeordneten die Sachlage schildert, hat einen ganzen Ordner voller Schriftstücke mitgebracht. Im jüngsten Schreiben des Landesbetriebs für Mobilität wurde im Frühjahr 2015 versprochen, dass noch im Laufe dieses Jahres mit den nötigen Arbeiten begonnen werde. Der November ist nun schon zu Ende, aber geschehen ist bisher nichts.
Vorausgegangen war zunächst ein schier endloses Gerangel um die Zuständigkeiten. Da die Bendorfer Hauptstraße ein Teil der B 413 ist, schien die Sache eigentlich klar zu sein, aber dennoch ging das Hin- und Hergeschiebe von Verantwortung immer weiter. Bund - Land - Stadt und dann wieder Stadt - Land - Bund, immer dieselbe Leiter rauf und runter. Inzwischen hatte sich die Familie Blümling auch an sämtliche Busverkehrsbetriebe, deren Fahrzeuge die Straße passieren, gewandt mit der Bitte um Rücksichtnahme, aber ebenfalls ohne Ergebnis.
Dabei gab es längst keinerlei Zweifel mehr an der Berechtigung der Beschwerden. Messungen hatten ein eindeutiges Ergebnis gebracht. Dass solche Erschütterungen der Gesundheit der Menschen und der Unversehrtheit der Gebäude schaden, ist ebenfalls eine inzwischen unbestrittene Tatsache. Josef Dötsch zeigte volles Verständnis für das Anliegen, das ja zahlreiche Anlieger betrifft und das ihn deshalb auch schon mehrfach aktiv werden ließ. Die Frage, warum das LBM nicht tätig geworden ist, konnte er freilich ad hoc nicht beantworten. Aber er versicherte, die Sache nachdrücklich weiter zu verfolgen und auf die baldige Umsetzung des Versprechens zu drängen.
Pressemitteilung des
CDU Stadtverband Bendorf