Pilgergruppe Klotten - Wallfahrt zum heiligen Jodokus nach St. Jost
„ Mutter der Barmherzigkeit“
Alfred Adowski beging sein 25-jähriges Pilgerjubiläum
Klotten. Aus Dankbarkeit vor der Verschonung der sich im Moseltal ausbreitenden Pest gaben die Klottener Bürger 1814 das Versprechen ab, jährlich zum heiligen Jodokus nach St. Jost bei Weiler/Eifel zu pilgern. Dieses Versprechen wird bis heute eingehalten. Die Wallfahrt findet jährlich am dritten Wochenende im September statt. In diesem Jahr schnürten 25 Pilgerinnen und Pilger im Alter zwischen 21 und 75 Jahren ihre Wanderschuhe, um sich nach einer Pilgermesse um 6 Uhr morgens in der Pfarrkirche St. Maximinus in Klotten, betend und singend auf den insgesamt nahezu 70 km langen Weg zu machen. Seelsorgerisch begleitet wird die Pilgergruppe seit einigen Jahren von Diakon Werner Thomas. In St. Jost wurde die Gruppe von zahlreichen Autopilgern aus Klotten empfangen und man feierte mit fast 80 Klottenern Gottesdienst. Wie in jedem Jahr übernachtete ein harter Kern der Pilgergruppe in Weiler, um sich am Sonntagmorgen pünktlich um 8 Uhr auf den Weg zurück nach Klotten zu machen. Dort wurden sie um 14 Uhr am Kränkhofsheiligenhäuschen von vielen Klottenern erwartet und es ging zurück zur Pfarrkirche, um hier den Abschlußgottesdienst zu feiern. In diesem Jahr beging Alfred Adowski sein 25-jähriges Pilgerjubiläum. Er wie auch alle anderen Pilgerer schätzen besonders das gemeinsame Beten und Singen und die Gemeinschaft in der Pilgergruppe. In diesem Jahr stand die Wallfahrt unter dem Motto „Maria – Mutter der Barmherzigkeit“.
