Allgemeine Berichte | 17.06.2025

1. Veterantentag: Ehren für Soldaten in Neuwied

Die Organisatoren Keßler, Laubenthal und Weber.Foto: Thomas Kümpel

Neuwied. Kürzlich fand der 1. Veterantentag statt. Er wurde auf Beschluss des Deutschen Bundestages eingerichtet und soll Dank und Anerkennung für Soldatinnen und Soldaten zum Ausdruck bringen. Leider gab es in Neuwied keine zentrale offizielle Feier, so dass einige Veteranen das Heft des Handelns selbst in die Hand nahmen.

Man traf sich am Sonntagmorgen in der Gaststätte "Im Backöfchen" in Engers, um bei Freibier und guter Laune die alte Kameradschaft wieder aufleben zu lassen. Es gab viel zu erzählen und nette Anekdoten. Ernsthaft wurde es, als Keßler von seiner Wehrübung als Oberleutnant der Luftwaffe in der Patriot-Abwehrstellung berichtete am Tag des 11. September 2001. An diesem Tag zerstörten zwei Flugzeuge die "Twin Tower" in New York mit Tausenden von Toten. Die geplante Feier am Abend wurde abgesagt, aber die Wehrübenden wurden noch einmal vor der Nationalfahne vereidigt.

Besondere Freude bereiteten allen das Singen der alten Lieder aus dem Liederbuch der Bundeswehr. Von "Ob's stürmt oder schneit" bis zu "Die blauen Dragoner sie reiten" erklangen die vertrauten, oft beim Marschieren gesungenen Lieder. Man erinnerte sich an das Gelöbnis und den Schwur, der BRD treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen. Werner Johann Keßler, Peter Laubenthal und Kurt Weber dankten dem Wirt Thomas Kümpel, ebenfalls Veteran, für die extra organisierte Öffnungszeit. Keßler erinnerte, dass es in der von Kriegen und Krisen geprägten unruhigen Zeit nicht um eine von Kritikern geäußerte "Kriegsbereitschaft", sondern um die "Verteidigungsbereitschaft" geht. Das Treffen schloss mit dem Singen der Nationalhymne, wobei nach übereinstimmender Meinung "Einigkeit und Recht und Freiheit" gerade in der Gegenwart hier vor Ort und in der Welt eine besondere Bedeutung haben.

Die Organisatoren Keßler, Laubenthal und Weber. Foto: Thomas Kümpel

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