Große Beteiligung beim 4. Kaltenengerser Aktionstag „Saubere Umwelt“
100 Freiwillige sammelten Müll
In vier Gruppen schwärmten Grundschüler und Eltern aus
Kaltenengers. Zum vierten Mal gab es in Kaltenengers den Umwelt- oder Dreck-weg-Tag. Organisiert wurde dies von der Gemeindeverwaltung und der Grundschule, deren 70 Kinder sich an der Müllsammelaktion in der Gemarkung Kaltenengers beteiligten. Zum Treffpunkt Schulhof kamen aber auch etwa 30 Eltern und noch einige Kaltenengerser Bürger. Sie alle wurden vom Bauhof der Gemeinde ausgestattet mit Eimern, Handschuhen und Müllsäcken, um dann in vier Gruppen in alle Himmelsrichtungen auszuschwärmen. Ziel des Aktionstages war es, den achtlos weggeworfenen Müll an Straßen, Feld- und Spazierwegen sowie am Rheinvorlandgelände aufzusammeln. Die Idee dazu hatte vor etwa vier Jahren der heute 12-jährige Nils Girolstein: „Als wir abends zusammen gesessen haben, meinte ich, dass man wegen des Mülls, den die Leute immer wieder in die Natur werfen, doch mal aufräumen muss.“ Das wurde von Lehrerinnen der Pater-Wald-Grundschule und der Gemeindeverwaltung aufgegriffen und realisiert.
„Daran sieht man, dass hier Kinder ernst genommen werden“, kommentierten dies die Eltern und dass man viele zur Zusammenarbeit mobilisieren konnte. Das Müllaufsammeln bildete zusammen mit einer Baumpflanzaktion und einem Besuch der Deponie des Abfallzweckverbandes den Abschluss der Projektwoche „Umwelt“ der Kaltenengerser Grundschule. Einigen Bürgern, die schon seit Beginn des Aktionstags „Saubere Umwelt“ mitmachen, fiel auf, dass der Müll in der Natur doch zurückgegangen ist. Dies wird auf ein stärkeres Umweltbewusstsein durch diese Aktion zurückgeführt. Schließlich trafen sich alle Teilnehmer zum krönenden Abschluss des Umwelttags auf dem Schulhof zu einem gemeinsamen Beisammensein. HEP
70 Kinder der Grundschule mitsamt Lehrerinnen und 30 Eltern sammelten in Kaltenengers Müll.
