Allgemeine Berichte | 21.02.2023

Sitzung der Kaschemme Jecke Antweller begeisterte das Publikum

100 Prozent Antweller!

Möhnengruppe mit Kino-Sketch.  Fotos: privat

Antweiler. 100 Prozent Antweller, so lautete das Resümee von Sitzungspräsident Frank Conrady am Ende der Sitzung. Alle elf Programmpunkte wurden von eigenen Aktiven des Vereins oder Karnevalisten aus Antweiler dargeboten!

Das zur Narhalla umfunktionierte Gemeindehaus war bis auf den letzten Platz besetzt, als Sitzungspräsident Frank Conrady um 20.11 Uhr gemeinsam mit seiner neuen Co-Moderatorin Jessica Weck das Publikum begrüßte. Es folgten vier Stunden Kurzweil und gute Laune. Den Auftakt machte eine kleine Abordnung der Limbachtaler Musikanten, die mit fetziger Musik die Besucher schnell auf Hochtouren brachte. Es folgte ein Sketch zum Thema Partnersuche, angelehnt an die Dating-App Tinder. Die Protagonisten waren Lara Jäger, Markus Jäger, Jutta Jäger, Natalie Wingertszahn und Eva Scheid. Dann folgte ein Sketch einer Antweiler Möhnengruppe. Ganz ohne Worte stellten sie die möglichen Tücken, die ein Kino-Besuch mit sich bringen kann, dar. Die Akteure waren Jutta Meyer, Nicole Leesch, Christa Schleich, Claudia Gillig-Arenz, Beate Obliers und Alexandra Conrady. Danach schlüpfte Sitzungspräsident Frank Conrady als Redner selbst in die Rolle eines leidgeplagten Ehemanns, seine langjährige Paraderolle in der Bütt. Einen Gesangsbeitrag erster Güte wurde anschließend von „Zwei Jecken von der Heck“ dargebracht. Christa Schleich und Claudia Gillig-Arenz erzählten gesanglich und a capella von den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Karneval. Das karnevalistische Urgestein „Miss“ Heather Meuer brillierte anschließend mit einer Rede von einer „Frau die Stimmen hört“. Hierbei bezog sie sich auf die Eigenarten von Handy´s , Navis oder sonstigen „sprechenden“ Geräten. „Der Schöne und sein Biest“ folgte dann als nächstes Zwiegespräch. Seit Jahren lässt es sich das Ehepaar Alexandra und Frank Conrady nicht nehmen dem Publikum einen lustigen und natürlich sehr übertriebenen Einblick in ihr Eheleben zu geben. Dann wurde es Zeit, das nächste Zwiegespräch anzusagen. Jutta Jäger und Natalie Wingertszahn berichteten gekonnt abwechslungsreich bei einem „Kaffeeklatsch über eine außergewöhnliche Fahrt“. Eine weitere langjährig bewährte Rednerin ist Alexandra Conrady. Mit ihrer Rede „Eine Frau mit Möhnenspeck“ schaffte sie es, das Publikum mitzureißen. Komplett neu in der Bütt waren die nun folgenden Akteure. Jessica Weck, René Weck und René Prämaßing stellten acht Szenen in einem beliebigen Wirtshaus nach, die vom Publikum mit tosendem Applaus belohnt wurden. Die Rolle des Köbes schien René Prämaßing aber auch geradezu auf den Leib geschrieben zu sein. Und dann folgte der letzte Auftritt des Abends. In ihrem Zwiegespräch „Engelbert sucht Strauss“ erzählten Hannah Schäfer und Laura Conrady sehr humorvoll von ihren (erfolglosen) Versuchen die Junggesellen von Antweiler unter die Haube, bzw. an die Frau zu bringen.

Im Verlauf des Programms ehrte Sitzungspräsident Frank Conrady außer den Akteuren auf der Bühne noch viele Personen mit dem Sitzungsorden. So erhielt Egon Honerbach den Orden für die Technik und Beate Obliers ihren Orden als Kamerafrau. Neben dem Orden hatte er auch einen besonderen Applaus parat für den Alleinunterhalter Frank Dienhard, der kurzfristig den musikalischen Part in der Sitzung übernommen hatte. Im Finale bedankte sich Conrady dann mit einem Orden bei jedem Mitglied des Vereins für das reibungslose Ablaufen der Sitzung. Die Sitzung wurde von ihrem angestammten Platz am Karnevalssamstag einen Samstag vorverlegt. Im Nachhinein erwies sich die Entscheidung als richtig und wurde von allen gelobt. Am Schluss kündigten Sitzungspräsident Conrady und seine Co-Moderatorin Jessica Weck noch an, dass man alles daran setzten werde im nächsten Jahr wieder eine (oder mehrere?) eigene Tanzgruppe vorstellen zu können. Anschließend wurde dann noch bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert.

Zwei Jecke von der Heck, Claudia Gillig-Arenz und Christa Schleich.

Zwei Jecke von der Heck, Claudia Gillig-Arenz und Christa Schleich.

Möhnengruppe mit Kino-Sketch. Fotos: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Daueranzeige 2026
Rund ums Haus
150 Jahre Zeitungstradition
150 Jahre Jubiläum
Bürgerinformation
150 Jahre Blick aktuell
Empfohlene Artikel
Foto: Vanessa Strohe, LBM Cochem-Koblenz
60

Remagen-Kripp. Der Wiederaufbau im Ahrtal erreicht einen weiteren wichtigen Meilenstein: Für den Neubau der Kläranlage Untere Ahr im Auftrag des Abwasserzweckverbandes Untere Ahr wird eine direkte Anbindung an die B 266 geschaffen. Mit einem Investitionsvolumen von ca. 240 Millionen Euro zählt die neue Kläranlage zu den größten Wiederaufbauprojekten im Ahrtal und bildet einen wesentlichen Baustein für eine zukunftssichere Abwasserinfrastruktur.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Am Sasmtag 19.September heißt es wieder „Andernach tanzt“
769

„Anzeige“ Andernach. Die Andernacher Tanzparty geht in die vierte Runde. Unter dem Motto „Andernach tanzt“ wird es am Samstag, 19. September 2026 unter anderem wieder zahlreiche „Disco-Foxtrott Runden“ mit Musik der vergangenen 60 Jahre geben. Für beste Partystimmung sorgt der von den HR 1 Dancefloor bekannt Video-DJ Peter Baur mit alten und auch aktuellen Top Hits. Musikvideos auf Großleinwand, die Fotobox sowie eine Cocktailbar sind eingeplant.

Von Thomas Manstein aus Sinzig

Weiterlesen

Der „Hungerfelsen“ bei Kripp. Foto: Rolf Niemeyer
377

Wasserstandsmarkierung ist nur bei extremem Niedrigwasser im Flussbett zu sehen

11.07.: „Hungerfelsen“ bei Kripp ist wieder sichtbar

Kripp. Aufgrund der anhaltenden Dürre sinken die Pegelstände des Rheins momentan. Eine Folge der sinkenden Pegelstände hat BLICK aktuell-Leser Rolf Niemeyer festgehalten: Bei Kripp hat er den „Hungerfelsen“ im Flussbett abgelichtet – also eine Wasserstandsmarkierung, die nur bei extremem Niedrigwasser sichtbar wird und früher deshalb drohende Hungersnöte durch Dürre signalisierte. Rolf Niemeyer schreibt zu seinem Foto:

Weiterlesen