Allgemeine Berichte | 26.09.2023

Streuobstfest in Antweiler am 1. Oktober

12 Jahre Streuobstverein Eifel/Ahr e.V.

Der Gastgeber des Streuobstfestes Ewald Gillig in der Mühle in Antweiler. Foto: Claudia Schmitz (Streuobstverein)

Antweiler. 12 Jahre Streuobstverein ist das Jubiläum eines jungen Vereins in der Eifel, wenn auch die Tradition dahinter alt ist. Streuobstwiesen fand man im 19 Jahrhundert in jedem Dorf zur Nahversorgung. Der Verein feiert mit Gründern und Mitgliedern, mit Bürgermeistern und Experten und zeigt vor Ort in der Mühle einem interessierten Publikum, wie (arten)vielfältig eine Wiese gestaltet werden kann. Das Zusammenspiel der Akteure von Imkern, Schäfern und Heubauern zeigt die vielfältige Nutzung auch heute, nur nennen wir das dann heute Agroforst. Wir feiern im Sinne des Erntedankfestes, mit Groß und Klein, Kaffee und Kuchen und mit der Musik der Limbachtaler Musikaten von 14-16 h. Ewald Gillig führt durch die Mühle. Eintritt frei.

Jeder Baum trägt dazu bei, Co2 zu binden und etwas für den Klimaschutz zu tun, mit seinen Wurzeln, seinem Laub und den Früchten. Der süße Apfel ist nichts anderes als umgewandelter Kohlenstoff in Zucker und sollte gegessen werden und nicht am Boden verfaulen. Deshalb ist auch die Apfelpresse in Antweiler am Marktplatz und macht aus den mitgebrachten Äpfeln köstlichen Saft (Anmeldung bei Hanne Bernardy: (01 57) 73 75 76 66

Streuobstwiesen heute: Wer heute durch die Eifel und durch das Ahrtal fährt, sieht überall Obstbäume und Streuobstwiesen. Das ist hier keine alte Tradition, sondern der Verdienst von vielen Akteuren, die über die letzten 30 Jahre das Anpflanzen von Obstbäumen gefördert haben. Das waren sowohl die Sparkassen, die Streuobstvereine und auch der Kreis Ahrweiler die heute die Baum-Aktionen ausrufen und motivieren, mehr Bäume zu pflanzen. Das verschönert nicht nur das Landschaftsbild, sondern unterstützt auch die Artenvielfalt an Bäumen. Viele alte Apfelsorten sind uns seit vielen hundert Jahren bekannt, wie die Goldparmäne (Malus domestica) von 1510 oder die Pflaumenart Nancy Mirabelle, die seit 1490 bekannt ist. Noch älter sind die Quitten mit fast 4.000 Jahren Geschichte und der Speierling mit 2.500 Jahren. Diese finden wir heute nur noch auf Privatgrundstücken und Streuobstwiesen, da der Plantagenanbau von Obst modern gezüchtete Arten bevorzugt. Informationen: www.streuobst-eifelahr.de

Pressemitteilung

Streuobstverein Eifel/Ahr e.V.

Der Gastgeber des Streuobstfestes Ewald Gillig in der Mühle in Antweiler. Foto: Claudia Schmitz (Streuobstverein)

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