Allgemeine Berichte | 21.07.2025

Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Ahrweiler in Remagen

120 Teilnehmer erleben spannendes Jugendfeuerwehr-Zeltlager

Die Feuerschale als Treffpunkt für Gespräche und Gemeinschaft während des Jugendfeuerwehr-Zeltlagers. Foto: privat

Remagen. Für dieses Jahr hatte die Kreisjugendfeuerwehr Ahrweiler ihre Mitglieder wieder zu einem Kreiszeltlager im Bereich der IGS Remagen eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein wurden auf dem Gelände die Zelte aufgebaut und die Versorgungsbereiche eingerichtet. Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Schorn und seine Stellvertreter Dieter Ferres und Marc Lüdenbach waren bereits seit längerer Zeit intensiv mit den Vorbereitungen beschäftigt.

Am Donnerstag reisten die ca. 120 Teilnehmer an. Schnell füllten sich die Zelte und der Platz. Nachdem die Kids ihren ersten Erkundungsrundgang über das Gelände hinter sich hatten, wurde erstmals die Essensausgabe für das Mittagessen gestürmt.

Bei warmem Wetter dauerte es auch nicht lange, bis die erste Wasserschlacht startete. Zu Beginn der Dämmerung wurde ein Lagergottesdienst am Lagerfeuer und einem eigens aufgestellten Holzkreuz abgehalten. Pfarrer Heiko Marquardsen hatte bei dem Lagergottesdienst den Schwerpunkt „Feuerwehr und Miteinander“. Im Anschluss wurde der ehemalige Kreisjugendfeuerwehrwart Winfried Kraatz verabschiedet.

Zum Abendessen hatte der Kreisfeuerwehrverband Ahrweiler zum Grillen eingeladen. Dieser nutzte die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit den Teilnehmern des Zeltlagers.

Der zweite Tag des Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers war mit vielen Aktivitäten gefüllt. Während morgens noch alles unter dem Motto Sport-Spiel-Spannung stand, ging es nach dem Mittagessen ins benachbarte Freibad der Stadt Remagen. Kreisjugendfeuerwehrwart Dirk Schorn bedankte sich bei Bürgermeister Björn Ingendahl, der es den Teilnehmer ermöglicht hatte, die Nachmittagsstunden im kühlen Nass kostenfrei zu verbringen. Nach kurzer Rast beim Abendessen ging es dann bei Eintreten der Dämmerung in den nahegelegenen Wald. Dieser wurde von Michael Tillman, Mayk Patella und den Helfern in einen Gruselwald verwandelt. Diese Nachtwanderung gehört schon seit vielen Jahren zu den Highlights des Zeltlagers. Danach verschwanden die Teilnehmer schnell in ihren Zelten und freuten sich auf die Nachtruhe. Der Samstagmorgen stand im Zeichen der Jugendflammen der Stufen 1 und 2, welche von Marc Lüdenbach abgenommen wurden. In einer sich anschließenden Feierstunde, an der die Landrätin des Landkreises Ahrweiler, Cornelia Weigend, der stv. BKI Johannes Jung, Frau Andrea Georgi in Vertretung des Stadtbürgermeisters Björn Ingendahl, der Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Ströder, der stv. Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Ahrweiler Marco Metz, Wehrleiter Ingo Wolf aus Remagen, sowie der ehemaligen KFI Udo Schumacher als Ehrenmitglied der Kreisjugendfeuerwehr Ahrweiler teilnahmen, erfolgten die Übergaben der Jugendflammen und dem vom BKI Frank Linnarz gestifteten Wanderpokal an die Jugendfeuerwehr Burgbrohl. Zudem gab es einige besondere Auszeichnungen. Brandmeister Ernst Bosch erhielt für seine aufopferungsvolle Hilfe für die betroffenen Jugendfeuerwehrmitglieder der Flut im Ahrtal, sowie die Unterstützung der Kreisjugendfeuerwehr Ahrweiler die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuer in Gold. Seine Ehefrau Elvira wurde mit der Ehrennadel in Kreisjugendfeuerwehr Ahrweiler in Gold ausgezeichnet. Seit Jahrzehnten unterstützen die Eltern des Kreisjugendfeuerwehrwartes, Sieglinde und Günter Schorn, die örtliche Jugendfeuerwehr und die Kreisjugendfeuerwehr Ahrweiler bei unzähligen Veranstaltungen. Für dieses herausragende Engagement wurde Beiden die Ehrennadel der Kreisjugendfeuerwehr Ahrweiler in Gold verliehen. Diese Ehrung wurde auch Hansi Goeckler zuteil, der ebenfalls immer wieder die Jugendfeuerwehr unterstützt. Michael Tilmann, Mayk Patella und Andreas Braun sind ebenfalls langjährige Helfer der Jugendfeuerwehr. Sie wurden mit der Ehrennadel der Kreisjugendfeuerwehr Ahrweiler in Silber bedacht. Dirk Schorn bedankte sich bei allen Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Ein besonderer Dank ging an Ingo Wolf, Wehrleiter der Stadt Remagen und verantwortlich für das Gelände er IGS Remagen. „Seine Hilfsbereitschaft bereits im Vorfeld und seine ständige Unterstützung haben uns bei der Durchführung des Zeltlagers an der IGS sehr geholfen“, so Dirk Schorn.

Im Anschluss fand das Spiel „Ruck-Zuck“ statt. Die Gruppen mussten Begriffe erraten, ohne dass diese in direktem Zusammenhang genannt wurden. Für den ordnungsgemäßen Ablauf fungierte eine dreiköpfige Jury. Die drei ersten Sieger erhielten einen Gutschein.

Als Abschluss des Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers fand die berühmte Disco, veranstaltet von Janis Goeckler, statt. Zu heißen Rhythmen konnten die Jugendlichen den Tag ausklingen lassen. Alle hatten sehr viel Spaß und freuen sich auf das nächste Kreisjugendfeuerwehrzeltlager.

 Foto: privat

Foto: privat

Die Feuerschale als Treffpunkt für Gespräche und Gemeinschaft während des Jugendfeuerwehr-Zeltlagers. Foto: privat

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  • Karl Matheis: Eine unendliche Geschichte, alle Beteiligten sollten mal darüber nachdenken, ob sie heute ein Haus bauen würden mit Plänen aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts! Bei Straßen wollen wir dies offensichtich machen.
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