Düngenheimer Frauennähgruppe hilft in der Corona-Krise
1700 Schutzmasken für Bedürftige gefertigt
Düngenheim. „Hilfreiche Unterstützung da wo sie gebraucht wird auch in Krisenzeiten!“ Darauf setzten in den vergangenen Wochen aktive Frauen aus Düngenheim, die sich hier zu einer Aktivgruppe Näherinnen zusammenfanden und zu Hause ihre eigenen Nähmaschinen unter Volllast laufen ließen. Grund dafür war die zeitnahe Herstellung von Schutzmasken für Bedürftige anlässlich der aktuellen Corona-Krise. Der dafür verwendete Stoff wurde zunächst aus Privatbestand zur Verfügung gestellt, wobei die Ortsgemeinde auf Anregung von Bürgermeister Mike Kaiser, für die Anschaffung von zusätzlichem Stoff 500 Euro bereitstellte. Fernerhin setzt man hier noch auf die Zusage von Landesfördermittel. Zwischenzeitlich haben die emsigen Damen sage und schreibe 1700 Schutzmasken im Rahmen ihrer Heimarbeit hergestellt, von denen der größte Teil dem örtlichen Bildungs- und Pflegeheim St. Martin zur Verfügung gestellt wurde. Zusätzlich wurden Ärzte in Kaisersesch und diverse Pflegedienste wegen eventuellem Bedarf kontaktiert. Die Organisatorin der tollen Aktion, Barbara Peckart, zeigt sich auf Nachfrage stolz und erfreut über den beispielgebenden Einsatz ihrer aktiven Mitstreiterinnen in der Nähgruppe. Zu diesen gehören: Ina Zimmermann, Heike Seifert, Beate Peckart, Carmen Aldinger, Kathrin Hilgenberg, Kerstin Hilgenberg, Bettina Berthold, Daniela Jürgens, Anette Kiefer, Anita Heege, Gertrud Junglas, Helene Saur, Sandra Emmerich, Annegret Kochems, Eileen Mühlhausen, Steffi Maringer, Katja Pauken, Patrizia Schäfer, und Ulrike Gerhartz.-TE-
Gertrud Junglas bemühte wie ihre Mitstreiterinnen die eigene Nähmaschine zu Hause.
Zum aktuellen Frühling darf es bei Daniela Jürgens auch einmal bunt und blumig sein.
