Allgemeine Berichte | 17.07.2026, 09:23 Uhr

PETA Streetteam Koblenz protestiert gegen Speziesismus

18.07.: „Tiere“ verspeisen Menschen bei blutigem Mahl

Symbolbild.
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Koblenz. In Koblenz wird ein Protest gegen Speziesismus organisiert. Am 18. Juli 2026 veranstaltet das freiwillige PETA Streetteam Koblenz eine eindrucksvolle Demonstration auf dem Richard Wilke Platz. Die Aktion, die von 15 bis 16 Uhr stattfindet, soll auf die weit verbreitete Diskriminierung von Tieren in der Gesellschaft aufmerksam machen. Teilnehmende in Tierkostümen werden symbolisch einen Menschen „verspeisen“, um zu verdeutlichen, dass die Unterschiede zwischen den Arten oft nur in menschlichen Köpfen existieren. Diese Demonstration appelliert an das Bewusstsein der Menschen, die Trennung zwischen Haustieren und Nutztieren zu überdenken.

Freddy Nova Klein, die Leitung des Streetteams, betont die Notwendigkeit, sich von speziesistischem Denken zu befreien und Tiere nicht länger zu diskriminieren. Der Protest richtet sich gegen die Ungleichbehandlung von Tieren, die als „Haustiere“ geliebt und als „Nutztiere“ ausgebeutet werden. Diese diskriminierende Denkweise ist tief in kulturellen Normen verankert und zeigt sich sogar in der Alltagssprache.

Jährlich werden in Deutschland über 750 Millionen Tiere für die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern getötet. Diese Tiere leiden oft unter grausamen Bedingungen und werden in beengten Räumen gehalten. Die Protestaktion des PETA Streetteams Koblenz ist ein weiterer Schritt, um auf diese Missstände aufmerksam zu machen und für einen respektvollen Umgang mit allen Lebewesen zu kämpfen. PETA vertritt die Auffassung, dass Tiere nicht zur menschlichen Ausbeutung da sind, sei es durch Nahrung, Kleidung, Unterhaltung oder Experimente.BA

Symbolbild. Foto: AP

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